Startseite
Leistungen
Aktuelles und Tipps
 

Aktuelles und Tipps :

Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen als Anregung für ein Beratungsgespräch dienen, stellen aber keine konkreten Handlungs-empfehlungen dar. Auch in unseren Mandantenrundbriefen finden sie diese und andere Themen wieder. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

(04.05.2018) Mandanteninformationen 3/2018 (Mai/Juni)

Die Mandanteninformationen mit dem Neuesten aus Gesetzgebung,  Verwaltungsanweisungen und Urteilen wird wieder verschickt. So finden sie darin z.B. Erläuterungen zum Zugriff der Finanzverwaltung auf die Daten einer elektronsichen Kasse. Bei Interesse senden wir ihnen diese Informationen gerne zu.

(04.05.2018) Grundsteuer

Die jahrelange "Hängepartie" hat ein Ende: Das Bundesverfassungsgericht hat am 10.04.18 entschieden, dass die grundsteuerlichen "Einheitswerte" nicht mehr verfassungsgemäß sind für die Bemesssung der Grundsteuer. Der Gesetzgeber muss neue Regelungen schaffen - das wird dauern.

Mandanten-Information 3/2018 (Mai/Juni)

Mandanten-Information 2/2018 (März/April)

Osterfeiertage vom 14.04.17 bis zum 17.04.17

(28.07.2016) Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung

Eine ordnungsgemäße Rechnung muß unter anderem Angaben zum Aussteller, Empfänger, das Datum und eine Rechnungsnummer enthalten. Ein Unternehmer kann nur dann den Vorsteuerabzug aus einer Rechnung geltend machen, wenn alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Für weitere Auskünfte zu diesem Thema vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin.

(19.06.2015) Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2014

Die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2014 ist normalerweise der 31.05.2015. Für alle unsere Mandanten (und alle Personen, welche durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe vertreten werden), verlängert sich die Abgafrist auf den 31.12.2015. Wir kümmern uns gerne um die Verlängerung ihrer persönlichen Abgabefrist. 

(19.06.2015) Neue GoBD ab 01.01.2015

Seit dem 01.01.2015 gelten die neuen Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff, kurz GoBD. Darin werden die Anforderungen an die EDV-gestützten Buchführungssysteme umfassend neu geregelt. Dies betrifft also alle Steuerpflichtigen, welche diese Systeme im Einsatz haben. Informieren sie sich rechtzeitig.

(19.06.2015) Versand Mandanteninformation 4/2015

Die Mandanteninformationen mit dem Neuesten aus Gesetzgebung,  Verwaltungsanweisungen und Urteilen wird wieder verschickt. So finden sie darin z.B. Erläuterungen zum Zugriff der Finanzverwaltung auf die Daten einer elektronsichen Kasse. Bei Interesse senden wir ihnen diese Informationen gerne zu.

(23.10.2013) Versand Mandanteninformationen 6/13

Die Mandanteninformation mit vielen Informationen und Hinweisen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen, Urteilen und gestalterischen Überlegungen wurden verschickt. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Informationen gerne zu.

(22.08.2013) Versand Mandanteninformationen 5/13

Die Mandanteninformation mit vielen Informationen und Hinweisen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen, Urteilen und gestalterischen Überlegungen wurden verschickt. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Informationen gerne zu.

(22.08.2013) SEPA Zahlungsverkehr

Ab dem 01.02.2014 wird der SEPA Zahlungsverkehr (single euro payments area) eingeführt. Die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl werden durch IBAN (international banking account number) und BIC (Banking identifyer code) ersetzt. Informieren sie sich bei ihrer Bank rechtzeitig! 

(18.01.2013) Änderungen bei Minijobs

Bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen (Minijobs) gibt es zwei wichtige Änderungen ab dem 01.01.2013: Erstens wurde die Entgeltgrenze von € 400,00 auf € 450,00 angehoben und zweitens wurde die Rentenversicherungspflicht als "Regelfall" eingeführt. Durch schriftlichen Antrag, welcher vom Arbeitgeber zu den Lohnakten zu nehmen ist, kann aber weiterhin mit Pauschalbeitrag auch in der Rentenversicherung abgerechnet werden. Gerne informieren wir sie über diese und weiter Änderungen, bitte rufen sie uns an und vereinbaren einen Termin.

(18.01.2013) Mandanten-Info 1/2013 (Jan./Feb. 2013)

Zu Beginn des neuen Jahres versenden wir wieder eine Mandanteninformation mit den wichtigsten Informationen und Hinweisen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen, Urteilen und gestalterischen Überlegungen. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu.

(20.12.2012) Weihnachtsfrieden bei Finanzämtern

Auch dieses Jahr herrscht bei den bayerischen Finanzämtern wieder der sog. "Weihnachtsfrieden" : Steuerzahler müssen zum Jahresende nicht mit Forderungen des Finanzamts rechnen. Ab 20. Dezember bis einschließlich Neujahr unterlassen die Ämter alle Maßnahmen, die in der Weihnachtszeit als «nicht angebracht» empfunden werden könnten.

(20.12.2012) ELStAM-Verfahren ab 01.01.2013

Das Verfahren über die „Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale“
(ELStAM) wird ab 01.01.2013 eingeführt. Die Daten, wie z.B. die Steuerklasse und die Religionszugehörigkeit, sind als Datensätze bei den Finanzämtern hinterlegt, die Lohnsteuerkarten in Papierform werden nicht mehr verwendet. Die Finanzämter haben allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deren ELStAM Daten schriftlich mitgeteilt. Die im Mitteilungsschreiben aufgeführten Daten sollten sorgfältig auf ihre Richtigkeit geprüft werden, denn künftig werden nur noch diese Daten für die Lohnabrechnungen der Arbeitgeber zu Grunde gelegt.

(20.12.2012) Mandanten-Info zum Jahresende

Zum Jahresende wurde eine umfangreiche Mandanteninformation mit zahlreichen Hinweisen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen, Urteilen und gestalterischen Überlegungen. Dort finden sich u.a. Hinweise zur Einführung der "E-Bilanz", der elektronischen Rechnungserteilung, dem ARbeitszimmer und vielem mehr. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu.

(14.08.2012) Haftung des GmbH-Geschäftsführers - Insolvenzlage

Der Geschäftsführer einer GmbH ist nach dem Gesetz verpflichtet, bei drohender Insolvenz, die Tatbestände der "Überschuldung" und "Zahlungsunfähigkeit" zu prüfen und muss dann evtl. den Insolvenzantrag stellen. Verfügt der Geschäftsführer selbst nicht über die notwendigen Kenntnisse, muss er diese Aufgabe einer fachlich qualifizierten Person übertragen und muss weiter auf die unverzüglich Vorlage der Prüfungs-ergebnisse hinwirken, vgl. BFH-Urteil vom 02.07.2012. Eine Verletzung dieser Pflichten ist mit schweren Haftungsandrohungen zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art verbunden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.

(14.08.2012) Elektronische Rechnungen vereinfacht

Mit BMF-Schreiben vom 02.04.2012 wurden die Voraussetzungen für die umsatzsteuerlich korrekte Übermittlung von elektronsichen Rechnungen weiter vereinfacht. Eine elektronische Sigantur ist für den Vorsteuerabzug nicht mehr zwingend erforderlich. Eine "lesbare" Ablage (Ausdruck) in Verbindung mit den Bestellunterlagen kann ausreichend sein. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.

(14.08.2012) Investitionsabzugsbetrag nachträglich

Gemäß § 7g EStG besteht die Möglichkeit zur Bildung eines "Investitions-abzugsbetrages" (früher "Ansparabschreibung") in Höhe von 40% der "voraussichtlichen" Anschaffungskosten eines betrieblichen Wirtschaftsgutes. Unternehmen können mit diesem Instrument steuerliche Spareffekte zeitlich vorverlagern. Der BFH hat nun mit Urteil vom 17.01.2012 entschieden, dass diese Möglichkeit auch noch "nachträglich" z.B. im Rahmen einer Außenprüfung oder eines Einspruchsverfahrens geltend gemacht werden kann. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.    

(24.05.12) Mandanten-Info 3/2012 Mai/Juni

In unseren aktuellen Mandanteninformationen finden Sie wieder zahlreiche Inforamtionen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen und neuen Urteilen, z.B. steuerfreie Überlassung von Smartphones und software an Arbeitnehmer, Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte bei Zweitausbildung. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

(24.05.12) Unternehmereigenschaft bei Verkäufen über eBay

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass beim Verkauf einer Vielzahl von Gebrauchsgegenständen über mehrere Jahre über die Internet-Plattform "eBay" eine nachhaltige, unternehmerische und damit umsatzsteuerbare Tätigkeit vorliegen kann (BFH, Urteil v. 26.4.2012). Dies bedeutet, dass der evtl. aus dieser Tätigkeit erzielte Gewinn versteuert werden muss. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.

(24.05.12) Mindestanforderungen an ein Fahrtenbuch

Der Bundesfinanzhof hält an seiner mittlerweile ständigen Rechtsprechung (Urteil v. 16.3.2006) fest, dass ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch insbesondere Datum und Ziel der Fahrten ausweisen muss. Es reicht nicht, wenn als Fahrtziele jeweils nur Straßennamen angegeben sind und diese Angaben erst mit nachträglich erstellten Auflistungen präzisiert werden (BFH, Urteil v. 1.3.2012 - VI R 33/10; veröffentlicht am 23.5.2012).

(26.04.12) Aufwendungen für einen Luxus-Sportwagen

Steuerlich abzugsfähig sind Betriebsausgaben oder Werbungskosten nur soweit sie durch die betriebliche Tätigkeit veranlaßt und angemessen sind. So hat das FG Nürnberg entschieden, dass die Aufwendungen für einen Luxus-Sportwagen sind nur für die tatsächlich durchgeführten betrieblichen Fahrten und auch nur in angemessener Höhe als Betriebsausgaben zu berücksichtigen sind (Urteil v. 27.1.2012 - 7 K 966/09).

(26.04.12) Instandhaltungsrücklage bei Wohnungseigentum

Die Instandhaltungsrücklagen bei Wohnungseigentum werfen oft ganz unterschiedliche Fragestellungen auf: Wie sind Zahlungen zur IR steuerlich geltend zu machen, wenn sie mit dem Wohngeld erhoben werden? Wie ist der anteilige Zinsertrag aus der IR zu behandeln? Wie ist der Anteil einer IR bei Verkauf einer Immobilie zu behandeln?  Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.

(26.04.12) Papier-Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen

Beantragt der Unternehmer zur Vermeidung von unbilligen Härten die Umsatzsteuer-Voranmeldungen (weiterhin) in Papierform abgeben zu dürfen, muss das Finanzamt diesem Antrag entsprechen, wenn die elektronische Datenübermittlung wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist. Liegt eine solche Unzumutbarkeit nicht vor, verbleibt es bei dem Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über diesen Antrag. Der Unternehmer darf dabei grds. nicht auf den Internetzugang anderer "Konzerngesellschaften" verwiesen werden (BFH, Urteil v. 14.3.2012 - XI R 33/09; veröffentlicht am 11.4.2012).

(26.04.12) Krankheitskosten und zumutbare Belastung

Krankheitskosten sind nach dem Einkommensteuergesetz nur dann berücksichtigungsfähig, wenn sie die Schwelle der sogenannten zumutbaren Belastung übersteigen. Diese hängt wiederum von der Höhe des Einkommens und anderen Faktoren ab. Das Bundesverfassungsgericht hat nunmehr bestätigt, dass diese Regelung verfassungsgemäß ist.

(13.10.11) Ansatz vorweggenommener Werbungskosten für die Kosten einer Erstausbildung - Neue Rechtsprechung

Die Bundesregierung prüft derzeit Schlussfolgerungen aus den Urteilen des Bundesfinanzhofes zur steuerlichen Absetzbarkeit der Erstausbildung und kann daher so gut wie keine Angaben zu Fragen zu diesem Sachverhalt machen, heißt es in der Antwort der Regierung (BT-Drucks. 17/7054) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vgl. Meldung vom 26.08.11.

(13.10.11) ELStAM

In den nächsten Tagen werden den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre so genannten „Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale“
(ELStAM) übersandt. Die im Mitteilungsschreiben aufgeführten Daten sollten sorgfältig auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Änderungen können bei den Finanzämtern beantragt werden. (Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums).

(13.10.11) E-Bilanz

Gemäß § 5 b EStG sind künftig Bilanzen und Gewinnermittlungen elektronisch an die Finanzbehörden zu übermitteln. Zwingend ist die Übermittlung jedoch erst ab dem Jahr 2013 vorzunehmen, vgl. BMF Schreiben vom 28.09.2011.

(07.10.11) Vermietung an Angehörige ab 2012

Die Grenze ab welcher bei einer verbilligten Vermietung an Angehörige das Mietverhältnis als voll entgeltlich anerkannt wird, erhöht sich ab 2012. Erst wenn die Miete mehr als 66% der ortsüblichen Miete beträgt, ist dies der Fall (bisher 56%). Verträge und Mieten sollten überprüft und ggf. angepaßt werden.  Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch. 

(29.09.11) ELENA Verfahren wird eingestellt

Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie im Bundestag hat am 28.9.2011 die Einstellung des Verfahrens über den elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) beschlossen. Die datenschutzrechtlichen Bedenken zur massiven Sammlung von personenbezogenen Entgeltdaten waren ausschlaggebend. 

(28.09.11) Abzug von Bewirtungskosten

Der teilweise Betriebsausgabenabzug setzt den Nachweis der konkreten betrieblichen Veranlassung einer geschäftlichen Bewirtung voraus. Hierfür reicht es nicht, lediglich die Namen und die Funktion der bewirteten Personen aufzuführen. Es müssen auch der Anlass der Bewirtung und damit der geschäftliche Zusammenhang angegeben werden (FG Berlin-Brandenburg, Urteil v. 11.5.2011 - 12 K 12209/10).

(28.09.11) Pfändungsschutz, P-Konto

Wem die Pfändung droht oder bei wem bereits gepfändet wird, der sollte rechtzeitig vor Jahresende sein Bankkonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln lassen. Denn nur bis zum 31.12.2011 kann auf einem Konto Pfändungsschutz noch ohne dieses spezielle P-Konto in Anspruch genommen werden. Hierauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin.  

(28.09.11) Steuersatz auf Umsätze von Imbissbetrieben (BFH)

Die Abgabe von z.B. Bratwürsten und Pommes frites an einem nur mit behelfsmäßigen Verzehrvorrichtungen ausgestatteten Imbissstand ist mit 7% Umsatzsteuer abzurechnen. Werden vom Imbissbetreiber dagegen feste Sitzgelegenheiten zum Verzehr der Speisen zur Verfügung gestellt, unterliegen dessen Umsätze dem Regelsteuersatz, 19% (BFH, Urteile v. 30.6.2011 - V R 35/08 und V R 18/10; veröffentlicht am 24.8.2011).

(16.09.11) Verträge mit Angehörigen

Durch den Abschluß von Verträgen mit Angehörigen (z.B. Arbeits- o. Mietverträge)  kann so mancher Steuer-Euro gespart werden. Die Anforderungen der Rechtsprechung an diese Verträge sind jedoch hoch. So müssen derartige Verträge u. a. im vorhinein und zu Bedingungen wie unter Fremden abgeschlossen werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch. 

(26.08.11) Verspätete Mitteilung der Arbeitsunfähigkeit

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, das wiederholte Verletzungen der Anzeigepflicht bei Arbeitsunfähigkeit nach erfolgter Abmahnung eine ordentliche Kündigung rechtfertigen können (LAG Hessen, Urteil v. 18.1.2011 - 12 Sa 522/10). Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

(26.08.11) Urteile des BFH zur steuerlichen Absetzbarkeit von Ausbildungskosten (Tagespresse)

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteilen vom 28. Juli 2011, Az. VI R 38/10 und Az. VI R 7/10, entschieden, dass Kosten eines Erststudiums und einer Erstausbildung als Werbungskosten abzugsfähig sein können.
Der BFH führt dazu aus, dass aus § 12 Nr. 5 EStG kein generelles Abzugsverbot folge. Denn § 12 Nr. 5 EStG regele ausdrücklich, dass Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium bei den einzelnen Einkunftsarten und vom Gesamtbetrag der Einkünfte nur insoweit nicht abgezogen werden dürften, als in § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG nicht etwas anderes bestimmt sei. § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG bestimme jedoch etwas anderes. Denn danach greife der Grundsatz, dass Aufwendungen nur dann als Sonderausgaben abziehbar sind, wenn nicht der vorrangige Werbungskosten- und Betriebsausgabenabzug zur Anwendung kommt. In beiden Fällen seien aber die Kosten der Ausbildung hinreichend konkret durch die spätere Berufstätigkeit der Kläger veranlasst, so dass sie als vorweggenommene Werbungskosten berücksichtigt werden müssten.

Um von der möglichen Anwendung des Urteils profitieren zu können, müssen Ausbildungskosten, ggf. auch noch für die Vergangenheit, als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden, soweit für diese Jahre noch keine bestandskräftigen Steuerbescheide vorliegen. Erkennt das Finanzamt die Kosten nicht an, muss gegen den Bescheid Einspruch eingelegt und dann ggf. auch geklagt werden.

(03.08.11) Mindestinhalt von Kündigungsschreiben bei Wohnraum-Eigenbedarfskündigung (BGH)

Bei einer Kündigung wegen Eigenbedarfs reicht es grundsätzlich aus, dass der Vermieter die Person bezeichnet, für die die Wohnung benötigt wird, und das Interesse darlegt, das diese Person an der Erlangung der Wohnung hat (BGH, Urteil v. 6.7.2011 - VIII ZR 317/10). Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

(03.08.11) Lieferung im Umsatzsteuerkarussell

Mit einem "Umsatzsteuerkarussell" wird eine Kette von fingierten (EG)Warenlieferungen bezeichnet, mit deren Hilfe hohe Vorsteuerguthaben von den Finanzbehörden erlangt werden sollen. Der BFH hat nunmehr entschieden, dass eine innergemeinschaftliche (EG-)Lieferungen nicht umsatzsteuerfrei ist, wenn der liefernde Unternehmer die Identität seines Abnehmers verschleiert, um diesem die Hinterziehung der geschuldeten Umsatzsteuer zu ermöglichen (BFH, Urteil v. 17.2.2011 - V R 30/10; veröffentlicht am 13.7.2011).

(03.08.11) Steuersenkungspläne

Die von der Koalition verabredete Steuersenkung ab 2013 dürfte Arbeitnehmer mit kleinen und mittleren Einkommen nur wenig entlasten. Spitzenverdiener hingegen profitieren deutlich stärker, ergibt sich aus Berechnungen, die der Steuerexperte Frank Hechtner von der Freien Universität Berlin für die Süddeutsche Zeitung (Juli) vornahm.

(08.06.11) Kündigungsrecht bei fortlaufend unpünktlicher Mietzahlung

Der BGH hat in seinem Urteil v. 1.6.2011 - VIII ZR 91/10 Ausführungen zum Kündigungsrecht des Vermieters von Wohnraum bei fortlaufend unpünktlicher Mietzahlung getroffen, eine in der Praxis häufige Problemstellung. Gerne erhalten sie von uns weitere Informationen zu diesem Thema.

(08.06.11.) Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen

Die eigenen Aufwendungen wegen Pflegebedürftigkeit sind insoweit als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind, als die Pflegekosten die Leistungen der Pflegepflichtversicherung und das aus einer ergänzenden Pflegekrankenversicherung bezogene Pflege(tage)geld übersteigen (BFH, Beschluss v. 14.4.2011 - VI R 8/10; veröffentlicht am 1.6.2011).

(08.06.11) Berufliche Veranlassung des Besuches der CeBIT

Neben einem gewissen beruflichen Interesse befriedigt der Besuch der CeBIT Computermesse i.d.R. auch ein allgemeines Informationsinteresse an moderner EDV-Technik, das der privaten Sphäre zuzuordnen ist (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 15.11.2010 - 5 K 1482/08). Die damit in Zusammenhang stehenden Aufwendungen sind dann steuerlich nicht abzugsfähig (§ 12 EStG). Im Einzelfall ist also genau zu prüfen ob und wie die beruflichen Interessen verfolgt wurden. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

(08.06.11) Keine Gebühr für das Führen eines Darlehenskontos

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Klausel über die Zahlung einer monatlichen Gebühr für die Führung des Darlehenskontos in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank unwirksam ist (BGH, Urteil v. 7.6.2011 - XI ZR 388/10). Die Führung des Darlehenskontos diene alleine der Bank, der Kunde ist durch Zins- und Tilgungsplan über die von ihm geleisteten Zahlungen bereits informiert.

(25.05.11 ) Mandanten-Info Mai/Juni 2011

Die neuen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie wieder Informationen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen und neuen Urteilen, z.B. Bildung einer Rückstellung für Aufbewahrungs-pflichten, Vorsteuerabzug bei Sammlungen oder Scheinrechnungen. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

(06.05.11) Überhöhte Km-Angaben zu Fahrten Whg.-Arbeitsstätte 

Überhöhte Entfernungsangaben in der Einkommensteuererklärungen zu den  Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können als Steuerhinter-ziehung gewertet werden. Dem Finanzamt kann nicht ohne Weiteres vorgehalten werden, es hätte die Falschangaben bemerken müssen (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 29.3.2011 - 3 K 2635/08).  Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

(06.05.11) Kosten für Oldtimer im Betriebsvermögen

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass die Kosten für einen 30 Jahre alten Jaguar E-Type unangemessene Repräsentationsaufwendungen sind und nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden können (FG Baden-Württemberg, Urteil v. 28.2.2011 - 6 K 2473/09). Es muß also stets im Einzelfall geprüft werden ob und in welchem Umfang ein Fahrzeug tatsächlich betrieblich genutzt wird. Gerne erhalten sie von uns weitere Informationen zu diesem Thema.

(06.05.11) Rückstellungen für Archivierung von Geschäftsunterlagen  

Die finanziellen Verpflichtungen aus der Aufbewahrung und Archivierung von Geschäftsunterlagen sind von bilanzierenden Unternehmen als Rückstellungen in deren Bilanzen einzustellen. Der BFH hat entschieden, dass dabei die voraussichtlichen Aussonderungsmöglichkeiten (Ablauf der Aufbewahrungsfristen) zu berücksichtigen sind. (BFH, Urteil v. 18.1.2011 - X R 14/09). Unternehmer sollten sich daher über die Aufbewahrungsfristen und die Möglichkeiten der Rückstellungsbildung informieren.

( 19.04.2011 ) Nachweise für Fahrten Wohnung-Arbeitsstätte

Die Aufwendungen für die Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte sind als Werbungskosten abzugsfähig. Nach dem Gesetz besteht zwar keine Aufzeichnungspflicht für diese Fahrten. Werden jedoch eine große Anzahl von Fahrten evtl. von verschiedenen Wohnorten aus geltend gemacht, ist der/die Steuerpflichtige im Eigeninteresse gehalten, entsprechende Aufzeichnungen zu erstellen und Nachweise wie z.B. Tankquittungen, zu sammeln, FG Saarland Urt. v. 17.02.2011.

( 19.04.2011 ) Künstlersozialkasse

Seit 2008 wird die Künstlersozialabgabenpflicht von den Prüfern der Deutschen Rentenversicherung mit geprüft. Unternehmen die "künstlerische" oder "publizistische" Tätigkeiten in Auftrag geben sind verpflichtet daraus die Abgabe zu entrichten. Eine kaum bekannte, gesetzliche Verpflichtung. Selbständige Unternehmer müssen diese Bestimmungen kennen um Nachzahlungen zu vermeiden. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

(14.03.11 ) Mandanten-Info März/April 2011

Die neuen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie wieder Informationen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen und neuen Urteilen. Interessant v.a. das Thema "Anscheinsbeweis für private Mitbenutzung des Firmen-PKW" und das Thema "Umsatzsteuer-pflicht von Ebay-Verkäufen". Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 24.02.11 ) Vorweggenommene Werbungskosten und Betriebsausgaben

Werbungskosten und Betriebsausgaben können schon vor der tatsächlichen Aufnahme und Ausübung einer einkünfteerzielenden Tätigkeit anfallen. Soweit diese Ausgaben der späteren Tätigkeit zugeordnet werden können, sind diese auch steuerlich abzugsfähig, z.B. die Beratungskosten für die  Eröffnung eines Gewerbebetriebes. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 24.02.11 ) Fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen 2010

Das Bundesfinanzministerium (BMF) weist darauf hin, dass mehrere Millionen falsch ausgefüllte Lohnsteuerbescheinigungen automatisch korrigiert werden. Es sei daher nicht mehr erforderlich, dass Arbeitgeber die Lohnsteuerbescheinigungen 2010 erneut übermitteln und den Arbeitnehmern korrigierte Ausdrucke aushändigen. Die Tagespresse hatte berichtet, dass viele LSt-Bescheinigungen Fehler bei der Angabe zu den Sozialabgaben enthalten. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 28.01.11 ) Umsatzsteuerpflicht bei ebay-Verkäufen

Das FG Ba.-Wü. hat mit Urteil v. 22.9.2010 festgestellt, daß nachhaltig und über Jahre erfolgte Veräußerungen von Gebrauchsgegenständen auf der Internet Auktionsplattform "ebay", der Umsatzsteuer unterliegen können. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 20.01.11 ) Darlehensverträge zwischen Angehörigen

Für die steuerliche Anerkennung von Verträgen zwischen Angehörigen sind bestimmte Regeln einzuhalten. Betreffend Darlehensverträge hat das BMF  dazu eine detaillierte Verwaltungsanweisung erlassen (BMF, Schreiben v. 23.12.2010 ). Generell sollten Vertragsbeziehungen zwischen Angehörigen professionell vorbereitet und durchgeführt werden, damit später kein Ärger mit dem Finanzamt droht. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 20.01.11 ) Neue Pauschbeträge für Auslandsreisen ab 1.1.2011

Das BMF weist darauf hin, dass das Bundesinnenministerium erst zum 1.1.2012 eine Neufestsetzung der Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder herausgeben wird. Bis dahin gelten die mit dem BMF-Schreiben v. 17.12.2009 bekanntgegebenen Pauschbeträge fort.

( 20.01.11 ) Abgrenzung gewerbliche / freiberufliche Tätigkeit

Das FG Münster hat zur Abgrenzung zwischen einer gewerblichen und freiberuflichen (unterrichtenden) Tätigkeit Stellung genommen und ist dabei insbesondere auf die Anforderungen eingegangen, die an eine freiberufliche Lehrtätigkeit in organisierter und institutionalisierter Form zu stellen sind (FG Münster, Urteil v. 17.12.2010 ). Die Frage Gewerbe oder freier Beruf hat in vielerlei Hinsicht Bedeutung : z.B. für die Buchführungspflicht und Gewerbesteuer. Die Praxis zeigt, daß es ratsam ist, sich schon vor Aufnahme einer derartigen Tätigkeit fachkundig beraten zu lassen um diese Frage zu klären. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 20.01.11 ) Höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag schon 2011

Nach wochenlangem Streit über Steuervereinfachungen hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) offensichtlich nachgegeben. Die vorgesehene geringfügige Entlastung der Bürger über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag ( € 1.000 statt wie bisher € 920 ) soll bereits 2011 Jahr kommen.
( Quelle : Tagespresse ) 

( 23.12.10 ) "Weihnachtsfrieden" für bayerische Steuerzahler

Auch in Bayern gilt in diesem Jahr der sog. "Weihnachtsfrieden" : Steuerzahler müssen zum Jahresende nicht mit Forderungen des Finanzamts rechnen. Ab 20. Dezember bis einschließlich Neujahr unterlassen die Ämter alle Maßnahmen, die in der Weihnachtszeit als «nicht angebracht» empfunden werden könnten.

( 23.12.10 ) Werbungskostenpauschale steigt auf 1.000 Euro

Den Arbeitnehmern in Deutschland kommt schon bald eine höhere Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro statt bisher 920 Euro zugute. Darauf haben sich die Finanzpolitiker der Koalition aus Union und FDP geeinigt.

( 23.12.10 ) Steuer-IdNr auch für Freistellungsaufträge erforderlich

Die Steuer-Identifikationsnummer (IdNr) wird ab dem 1.1.2011 auch für die Beantragung eines Freistellungsauftrages bei der Bank benötigt ist. Darauf weist die OFD Hannover in einer Verfügung hin.

( 23.12.10 ) Weihnachtsgeld nicht jedes Jahr ?

Leistet ein Arbeitgeber mehrere Jahre lang ein Weihnachtsgeld an einen Arbeitnehmer, ohne bei der Zahlung deutlich und unmissverständlich eine Bindung für die Zukunft auszuschließen, kann der Arbeitnehmer die Fortsetzung der Zahlungen verlangen (BAG, Urteil v. 8.12.2010 - 10 AZR 671/09 - ständige Rechtsprechung).

( 03.12.10 ) Steuer-CDs dürfen ausgewertet werden

Das BVerfG hat entschieden, dass der für eine Wohnungsdurchsuchung erforderliche Anfangsverdacht ohne Verfassungsverstoß auf Daten gestützt werden kann, die ein Informant aus Liechtenstein auf einem Datenträger an die Bundesrepublik Deutschland verkauft hat (BVerfG, Beschluss v. 9.11.2010 - 2 BvR 2101/09; veröffentlicht am 30.11.2010).


( 03.12.10 ) Ehegattensplitting auch für Lebenspartnerschaften

Das Niedersächsische Finanzgericht hat entschieden, dass der Ausschluss von Partnern einer eingetragenen Lebenspartnerschaft von der Anwendung der Regelungen über das Ehegattensplitting verfassungswidrig ist (FG Niedersachsen, Beschluss v. 9.11.2010 - 10 V 309/10). Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 03.12.10 ) Neue Düsseldorfer Tabelle 2011

Unterhaltspflichtigen Erwerbstätigen bleibt vom kommenden Jahr an mehr von ihrem Geld. Der notwendige Eigenbedarf für Beschäftigte, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind, wird von 900 Euro auf 950 Euro erhöht, teilte das Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) am 30.11.2010 bei der Vorstellung der Düsseldorfer Tabelle mit. Wenn sie  Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 03.12.10 ) Renten steigen 2011

Nach der Nullrunde in diesem Jahr können die Rentner 2011 auf ein leichtes Plus hoffen. Die Deutsche Rentenversicherung erwartet nach vorläufigen Schätzungen eine Rentenerhöhung im Juli um etwa ein Prozent. Das teilte die Vorstandsvorsitzende Annelie Buntenbach am Dienstag in Würzburg mit. Wenn sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 17.11.10 ) Keine Papier-Lohnsteuerkarten mehr ab 2011

Ab 2011 wird keine Lohnsteuerkarte in Papier mehr ausgestellt, es gilt die Lohnsteuerkarte 2010 auch für 2011 fort. Die bisherigen Daten (St.-klasse, Kinder- o. andere Freibeträge, Relig.zugehörigkeit) werden in einer Datenbank der Finanzverwaltung abgelegt. Ab 2011 sind die Finanzämter zuständig für z. B. Steuerklassenwechsel, Eintragung von Kinder- o. anderen Freibeträgen. Für Änderungen der Meldedaten an sich (z. B. Heirat, Geburt, Kirchenein- oder Austritt) sind aber weiterhin die Gemeinden zuständig

( 15.11.2010 ) Rechnungsstellung / Vorsteuerabzug

Ein Unternehmen kann für die bezogenen Lieferungen und Leistungen die Vorsteuer geltend machen, wenn es sich um Leistungen an das Unter-nehmen handelt und eine formal ordnungsgemäße Rechnung vorliegt, § 15 UStG. So hat der BFH mit Urteil vom 8.9.2010 entschieden, daß einer Personengesellschaft kein Vorsteuerabzug zusteht, wenn es sich um Leistungen handelt, die den einkommensteuerlichen Bereich einzelner Gesellschafter betreffen.

( 15.11.2010 ) Elektronische (E)-Bilanz

Nach derzeitiger Gesetzeslage besteht für Unternehmen die Verpflichtung ihre Jahresabschlüsse für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, in elektronischer Form an die Finanzämter zu übermitteln. Diese eben erst eingeführte Regelung wurde also um 1 Jahr aufgeschoben.  Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.11.2010 ) Gemischt genutzte Bücher eines Lehrers abzugsfähig

Die Aufwendungen eines Lehrers für Bücher und Zeitschriften können als Werbungskosten abgezogen werden, wenn die Literatur unmittelbar zur Erledigung der dienstlichen Aufgaben dient und ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend beruflich verwendet wird (BFH, Urteil v. 20.5.2010 - VI R 53/09; veröffentlicht am 27.10.2010). Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.11.2010 ) Gewerbeuntersagung wegen Steuerschulden

Das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz hat die Klage eines Maklers gegen die behördliche Schließung seines Betriebs wegen Steuerschulden abgewiesen. Er sei wegen erheblicher Steuerrückstände gewerberechtlich als unzuverlässig anzusehen (VG Koblenz, Urteil v. 11.10.2010 - 3 K 658/10.KO). Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.11.2010 ) Kein Investitionsabzugsbetrag "Ins Blaue hinein"

Hat der Steuerpflichtige schon in den Vorjahren Ansparrücklagen "ins Blaue hinein" gebildet und wäre die angegebene Investition mit einer wesentlichen Erweiterung des Betriebs verbunden, so muss er hinreichend glaubhaft machen, dass diese voraussichtlich getätigt werden (FG München, Beschluss v. 10.2.2010 - 8 V 3761/09). Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.11.2010 ) BVerwG: Gebührenpflicht für internetfähige PCs

Auch das Bundesverwaltungsgericht hat nun mehrfach bestätigt, dass für internetfähige PCs Rundfunkgebühren zu zahlen sind. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.11.2010 ) Abgabefrist für Steuererklärungen 2009

Die Erklärungen für 2009 sind für die durch einen Steuerberater vertretenen Steuerpflichtigen bis zum 31.12.2010 abzugeben. Nur in begründeten Einzelfällen kann der Berater eine Fristverlängerung erwirken. Die Finanzverwaltung hat daher viele Mandanten angeschrieben, daß sie ihre Unterlagen rechtzeitig dem Berater zur Verfügung stellen. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 11.10.10 ) Geringwertige Wirtschaftsgüter

Mit BMF-Schreiben vom 30.09.2010 nimmt die Finanzverwaltung nunmehr ausführlich Stellung zur bilanzsteuerlichen Behandlung der sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgüter. Für Wirtschaftsjahre ab 2010 können GWG (wieder) bis € 410,- Anschaffungskosten sofort abgeschrieben werden. GWG von € 410,01 bis € 1.000,00 können nach Nutzungsdauer oder als Sammelposten mit 5 Jahren abgeschrieben werden. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 11.10.10 ) Mandanten-Info 5/2010  ( Sep./Okt. 2010 )

Die aktuellen Mandanteninformationen sind verschickt worden. Darin finden sie wieder Informationen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen und neuen Urteilen. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 24.09.10 ) Erstattungszinsen des Finanzamtes steuerfrei

Der BFH hat seine bisherige Rechtsprechung geändert und entschieden, dass vom Finanzamt geleistete Zinsen auf Einkommensteuererstattungen (§ 233a AO) nicht zu versteuern sind (BFH, Urteil v. 15.6.2010 - VIII R 33/07; veröffentlicht am 8.9.2010).

( 24.09.10 ) Schätzung bei unvollständiger Buchführung

Auch wenn Teile der Buchführung von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt sind und der Steuerpflichtige wegen der unvollständigen Unterlagen tatsächlich die Steuererklärung nicht erstellen kann, ist das Finanzamt zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen befugt (BFH, Beschluss v. 19.7.2010 - X S 10/10; NV).

( 24.09.10 ) Solidaritätszuschlag verfassungsgemäß

Der Solidaritätszuschlag darf weiterhin erhoben werden - auch zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung. Das Bundesverfassungsgericht verwarf in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss eine Vorlage des Niedersächsischen Finanzgerichts, das wegen des bisherigen langen Erhebungszeitraums von der Verfassungswidrigkeit des "Soli" ausging.

( 07.09.10 ) Verlängerung der Spekulationsfrist bei Immobilienverkäufen teilweise verfassungswidrig

Das BVerfG hat entschieden, dass die rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist bei Immobileinveräußerungsgeschäften auf zehn Jahre teilweise verfassungswidrig war (BVerfG, Beschluss v 7.7.2010 - 2 BvL 14/02, 2 BvL 2/04, 2 BvL 13/05; veröffentlicht am 19.8.2010). Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 07.09.10 ) Hinzuschätzung von Umsätzen

Bei Unternehmen, welche nahezu ausschließlich Barumsätze erzielen ( z.B. ein Kiosk ), können Gelder, die auf dem betrieblichen Bankkonto eingezahlt werden, als Betriebseinnahmen werden, wenn die Herkunft der Gelder nicht plausibel erklärt werden kann. Der Unternehmer ist dabei - schon im eigenen Interesse -verstärkt zur Mitwirkung verpflichtet (FG Nieders., Urt. v. 24.2.2009 - 15 K 379/08). Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 07.09.10 ) Schlechterstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartner verfassungswidrig

Gleichgeschlechtliche Lebenspartner dürfen bei Erbschaften steuer-lich gegenüber Eheleuten nicht benachteiligt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einem am 17.8.2010 veröffentlichten Grundsatzbeschluss entschieden (BVerfG, Beschluss v. 21.7.2010 - 1 BvR 611/07 u. 1 BvR 2464/07).

( 18.08.10 ) Arbeitszimmer

Das BMF hat mit einer bundeseinheitlicher Verwaltungsanweisung vom 12.08.2010 geregelt, wie mit den Vorschriften zum Arbeitszimmer zu verfahren ist, bis eine gesetzliche Neuregelung erfolgt. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 18.08.10 ) Grundsteuer / Bewertung Grundvermögen

Der BFH eine hält Neubewertung des Grundvermögens für erforderlich. Die Vorschriften über die Einheitsbewertung des Grundvermögens sind  jedenfalls für Stichtage bis zum 1.1.2007 noch verfassungsgemäß. Ein weiteres Unterbleiben einer allgemeinen Neubewertung ist mit den verfassungsrechtlichen Anforderungen jedoch nicht mehr vereinbar (BFH, Urteil v. 30.6.2010 - II R 60/08; veröffentlicht am 11.8.2010).

( 13.08.2010 ) ELENA

Nach dem Gesetz über den elektronischen Entgeltnachweis ( ELENA ) sind die Arbeitgeber seit 1.1.2010 verpflichtet - bei der monatlichen Lohnabrechnung - eine Fülle von personenbezogenen Daten zu jedem Arbeitnehmer zu erfassen und diese an die zuständige Einzugsstelle zu übermitteln. Damit sollen die Bescheinigungen für z.B. Arbeitslosengeld künftig entbehrlich werden. Datenschützer sehen darin jedoch eine unzulässige "Vorratsdatenspeicherung".  

( 03.08.2010 ) Finanzämter berücksichtigen Ferienzeit

Der bayerische Fiannzminister teilte mit, daß die Finanzämter, wenn sie in den nächsten Wochen Fristen und Termine festsetzen, die am 30.07.2010 beginnende Ferienzeit berücksichtigen. 

( 03.08.2010 ) Arbeitszimmer

Mit Beschluß vom 06.07.2010 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, daß das seit 2007 geltende Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer verfassungswidrig ist, insofern als für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht - also der klassische Lehrerfall. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 16.07.10 ) Statusfeststellung zur Sozialversicherungspflicht

Für bestimmte Erwerbstätige wie z.B. GmbH-Geschäftsführer oder sogenannte "freie Mitarbeiter", kann die Frage der Sozialversicherungs-pflicht durch eine Statusfeststellung der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden. Das Risiko der Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen bei einer Prüfung läßt sich dadurch vermeiden. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 16.07.10 ) Kurzarbeitergeld-Regelungen bis 2012 verlängert

Der Bundestag hat das "Beschäftigungschancengesetz" verabschiedet und darin u. a. die Regelungen zum Kurzarbeitergeld nochmals bis 31.03.2012 verlängert. Auch die Regelungen zum Eingliederungszuschuß für Ältere und der sog. Vermittlungsgutschein wurden verlängert.

( 15.07.10 ) Frist zur Zahlung der Miete bis zum dritten Werktag

Der BGH hat entschieden, dass bei der Frist zur Zahlung der Miete "bis zum dritten Werktag eines jeden Monats" der Samstag nicht mitzählt - der Samstag gilt in diesem Zusammenhang also nicht als Werktag (BGH, Urt. v. 13.7.2010 - VIII ZR 129/09 und VIII ZR 291/09).

( 08.07.10 ) IT-Fachmann kann Freiberufler sein 

Gemäß dem Urteil des BFH vom 22.09.09, kann auch ein Autodidakt, der über Kenntnisse und Fähigkeiten, die in Breite und Tiefe denen eines Diplom-Informatikers entsprechen, als Leiter von IT-Projekten, einen ingenieurähnlichen und damit freien Beruf ausüben ( § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG ). Gerade in der IT-Branche ist also die Abgrenzung zum "freien Beruf" oft schwierig. Zu den Berufen "software engineering" und "Systemadministrator" sind am gleichen Tage Entscheidungen des BFH ergangen. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 15.06.10 ) Klausel "Mieter hat Schönheitsreparaturen ausführen zu lassen" ist unwirksam

Der BGH hat entschieden, dass eine Klausel in einem Wohnraummietvertrag wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam ist, wenn dem Mieter durch die Klausel die Pflicht zur Vornahme von Schönheits-reparaturen auferlegt wird, ohne dass ihm die Möglichkeit zur Vornahme dieser Arbeiten in Eigenleistung offen steht (BGH, Urteil v. 9.6.2010 - VIII ZR 294/09). Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 14.06.10 ) Selbstanzeige erschwert

Der BGH hat mit Beschluß v. 20.05.10 die Voraussetzungen von strafbe-freienden Selbstanzeigen verschärft : Nur wer "reinen Tisch" macht und alle Konten offenlegt, bzw. alle sonstigen bisher verschwiegenen Angaben nachholt gelangt in den Gemuß der Strafbefreiung. Den sog. "Teil-selbstanzeigen" schiebt der BGH einen Riegel vor. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 14.06.10 ) Erbauseinandersetzung

Jedes Jahr entstehen in Deutschland ca. 1/2 Mio. Erbengemeinschaften. Die Verwaltung eines Nachlasses durch eine Gemeinschaft ist oft unpraktisch, die oft folgende, streitige Erbauseinandersetzung langwierig und teuer. Der Erblasser kann dies durch geeignete Nachlaßregelungen ( Testament, Vermächtnisse, Teilungsanordnungen etc. ) vermeiden. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 20.05.10 ) Verkauf einer Internet-Domain steuerfrei

Der Erlös aus dem Verkauf einer Internet-Domain unterliegt nicht der Einkommensteuer, wenn der Verkauf außerhalb der einjährigen Spekulationsfrist erfolgt und der Verkäufer nicht gewerblich handelt (FG Köln, Urteil v. 20.4.2010 - 8 K 3038/08). Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 12.05.10 ) Fehlende Bank-/Zinsbelege für 2009

Wegen Umstellungsproblemen ihrer Abrechnungssysteme können zahlreiche Geldinstitute die Jahressteuerbescheinigungen ihrer Kunden immer noch nicht verschicken, berichtet die Tagespresse. Damit können die Betroffenen ihre Steuererklärungen für 2009 nicht erstellen. Die Finanzverwaltung hat daher großzügige Fristverlängerungen in Aussicht gestellt.  

( 12.05.10 ) Kein isolierter "Kirchensteueraustritt" möglich

Der VGH Baden-Württemberg hat klargestellt, dass ein Kirchenaustritt unwirksam ist, der isoliert nur diejenigen Rechtsfolgen beseitigen will, die eine Kirchenmitgliedschaft im Bereich des staatlichen Rechts hat (VGH Baden-Württemberg, Urteil v. 4.5.2010 - 1 S 1953/09). Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 12.05.10 ) USt-Pflicht bei einigen Postdienstleistungen ab 1.7.10

Zum 01.07.2010 entfällt die Umsatzsteuerbefreiung für einige Postdienst- leistungen. Unter anderem unterliegen dann die "Infopost" sowie Nachnahmen der USt mit 19 %. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 23.04.2010 ) Freiwilligkeitsvorbehalt bei Lohnzusatzleistungen

Mit einem "Freiwilligkeitsvorbehalt" verhindert der Arbeitgeber in der Regel, daß ein fester Anspruch auf eine bestimmte Lohnzusatzleistung durch "betriebliche Übung" entsteht. Auch wenn die Rechtsprechung der Bundesarbeitsgerichtssenate nicht ganz einheitlich ist, sind solche Klauseln zumindest für nicht regelmäßige Zahlungen, wie z.B. Jahressonderzahlungen aus besonderem Anlaß ( z.b. Weihnachtsgeld ), zulässig. Die Formulierung des "Freiwilligkeitsvorbehaltes" muß jedoch klar und eindeutig sein. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 23.04.2010 ) Geschäftsbeziehungen zum Ausland ?

In Zeile 108 des Mantelbogens der ESt-Erklärungsformulare 2009, sind künftig Angaben zu "Geschäftsbeziehungen zu Finanzinstituten im Ausland" zu machen. Die Bundessteuerberaterkammer hat nun das Bundesfinanz-ministerium um weitere Aufklärung zu diesem Punkt gebeten. Wir werden über das Erbgebnis berichten.

( 23.04.2010 ) Elektronische Bilanz

Nach dem "Steuerbürokratieabbaugesetz" v. 20.12.08 sind bilanzierende Unternehmen ab 2011 verpflichtet ihre Abschlüsse ( Bilanz + GuV ) in dem amtlich vorgeschriebenen XBRL (extensible business reporting language ) Dateiformat in elektronischer Form an das Finanzamt zu übermitteln. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 16.04.2010 ) Absetzbarkeit von Steuerberatungskosten

Der Bundesfinanzhof bestätigt in seinem Urteil vom 04.02.2010, daß  das seit 2006 gültige Abzugsverbot für private Steuerberatungskosten verfassunsgemäß ist. Nur diejenigen Steuerberatungskosten, welche einer bestimmten Einkunftsart zugeordnet werden können, sind dort abzugsfähig.  

( 19.03.10 ) Rentenversicherungspflicht Selbständiger

Auch "Selbständige" können unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. wenn sie im Wesentlichen und auf Dauer nur für einen Auftraggeber tätig sind, der Rentenversicherungspflicht unterliegen. Dies kann für Betroffene zu weitreichenden Konsequenzen führen, evtl. sind Versicherungsbeiträge nachzuentrichten und die Planung der persönlichen Altersvorsorge muß neu überdacht werden. Hier sollte frühzeitig eine rechtssichere Situation geschaffen werden. Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 19.03.10 ) Angabe der Wohnfläche in Mietverträgen

Der BGH hat mit Urteil vom 10.03.2010 entschieden, daß Mieter evtl. anteilig Miete von ihrem Vermieter zurückfordern können, wenn die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10% von den Angaben im Mietvertrag abweicht ( BGH Urt. v. 10.03.10, VIII ZR 144/09 ). Wenn Sie weiter-gehende Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 19.03.10 ) Mandanten-Info 2/2010  ( März 2010 )

In den nächsten Tagen werden die neuen Mandanteninformationen  verschickt. Darin finden sie wieder Informationen zu aktuellen Gesetzen, Verwaltungsanweisungen und neuen Urteilen. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 12.03.10 ) Freiberufler im Bereich der EDV

In drei Entscheidungen v. 22.09.2009 hat der Bundesfinanzhof (BFH) den Kreis der Freiberufler im Bereich der EDV erweitert. Tätigkeiten wie IT-Projektleiter, Netz- und Systemadministratoren, Software Engineering können selbst bei Autodidakten ingenieurähnliche, freie Berufe sein. Der BFH trägt damit den veränderten Entwicklungen und Verhältnissen in diesem Bereich Rechnung. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 12.03.10 ) Mindesthebesatz 200% für Gewerbesteuer verfassungsgemäß

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluß v. 27.01.10 entschieden, daß der durch Gesetz ab dem 01.01.2004 vorgeschriebene Mindesthebe- satz für die Gewerbesteuer von 200% verfassungskonform ist. Diese Regelung diene dem Ziel der Verhinderung von Steueroasen  und die Ansiedlung von Gewerbebetrieben über das ganze Land hinweg zu fördern.

( 26.02.10 ) Verschärfung der Vorschriften zur Selbstanzeige

Seit Wochen wird der Kauf von Steuersünder-CDs in der Tagespresse diskutiert. Zur Erinnerung : Verschiedenen Finanzbehörden wurden angeblich CDs mit Daten über ausländische Kapitaleinkünfte von deutschen Steuerbürgern angeboten. Hier besteht die Möglichkeit durch eine sogenannte "Selbstanzeige" ( § 371 AO ) evtl. Strafbefreiung zu erlangen. In diesem Zusammenhang wurde verschiedentlich über eine Verschärfung dieser Strafbefreiungsvorschrift nachgedacht. Der Finanzausschuß des Bundestages hat jetzt diesen Plänen aber eine Absage erteilt. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 26.02.10 ) Schutz von Mandantendaten im Faller der Steuerprüfung beim Rechtsanwalt

Der BFH hat mit Urteil vom 28.10.2009 (VIII R 78/05, veröffentlicht am 17.02.2010 ) entschieden, dass ein Rechtsanwalt im Rahmen einer ihn persönlich betreffenden Außenprüfung die Vorlage von mandanten-bezogenen Unterlagen nicht aufgrund seiner gesetzlichen Pflicht zur Wahrung des Berufsgeheimnisses verweigern darf, wenn das Finanzamt die Unterlagen lediglich in neutralisierter Form ( z.B. Schwärzung mandantenbezogener Angaben ) verlangt. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin..

( 02.02.10 ) Elster, Elena, ZM ?

Elster ist das System zur Übermittlung von Steuererklärungen und Steueranmeldungen ( USt ), Elena bedeutet "elektronischer Entgeltnachweis" ( Übermittlung von Daten der Lohnabrechnungen ) und ZM bedeutet "zusammenfassende Meldung" ( Lieferungen in andere EG-Länder ). Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 18.01.10 ) Änderung der Rechtsprechung : Anteilige berufliche Kosten einer "gemischt" veranlaßten Reise abzugsfähig

Mit Beschluß vom 21.09.09 hat der große Senat des BFH entschieden, daß Aufwendungen für eine Reise, die sowohl geschäftlich wie auch privat veranlaßt war, aufgeteilt und der beruflich veranlaßte Teil der Kosten steuerlich geltend gemacht werden kann. Durch diese Änderung der Rechtsprechung wurde das sogenannte Aufteilungs- und Abzugsverbot aufgegeben. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 08.01.10 ) Elektronische Meldung der Krankenversicherungs-  beiträge an die Finanzverwaltung

Die Krankenversicherungsbeiträge werden ab 2010 steuerlich stärker begünstigt ( vgl. Hinweis v. 17.7.09 zum Bürgerentlastungsgesetz Kranken- versicherung ). Im Rahmen dieser Gesetzesänderung melden künftig die Krankenversicherungsträger die Beiträge ihrer Mitglieder elektronisch an das Finanzamt, sofern der Versicherte dem nicht widerspricht. 

( 08.01.10 ) Private KfZ-Nutzung

Die Finanzverwaltung hat ein überarbeitetes BMF-Schreiben (18.11.09) herausgebracht zur steuerlichen Behandlung der privaten KfZ-Nutzung. Danach reicht z.B. die bloße Behauptung ein KfZ werde überhaupt nicht privat genutzt, nicht aus um die Besteuerung der Privatnutzung zu vermeiden. Ferner muß der Unternehmer glaubhaft machen, daß er das Fahrzeug zu mehr als 50% betrieblich nutzt, damit er die 1% Regelung anwenden kann, z.B. durch Einträge im Terminkalender. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 08.01.10 )  Mandanten-Info 1/2010  ( Jan./Feb. 2010 )

In den nächsten Tagen werden die neuen Mandanteninformationen  verschickt. Darin finden sie Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 23.12.09 ) Vorsteuerabzug bei Grundstücksgemeinschaften

Eine Grundstücksgemeinschaft kann die Vorsteuer aus Rechnungen für Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an dem von ihr gemeinschaftlich vermieteten Haus nur dann abziehen, wenn die Rechnungen auch auf die Gemeinschaft ausgestellt sind. Eine Adressierung der Rechnung an nur einen der Beteiligten reicht nicht aus, BFH Urt. v. 23.09.09. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 23.12.09 ) Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Der Bundesrat hat am 18.12.09 dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz  zugestimmt. Danach werden Familien und Unternehmen in Deutschland ab 1.1.2010 steuerlich entlastet ( Erhöhung v. Kindergeld/Kinderfreibetrag, Verbesserung v. Abschreibungsmöglichkeiten u.a. ). Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 23.12.09 ) Solidaritätszuschlag wird vorläufig gestellt

Das Bundesfinanzministerium hat bezüglich der verfassungsrechtlichen Zweifel am Solidaritätszuschlag schnell reagiert : Es verfügte, daß alle Steuerfestsetzungen bezüglich Solidaritätszuschlag ab 2005 vorläufig gestellt werden ( BMF v. 7.12.09 ).

( 03.12.09 ) Solidaritätszuschlag verfassungswidrig ?

Nach dem Beschluß des Finanzgerichtes Niedersachsen vom 25.11.09 hat der SolZ ab dem Jahr 2007 seine verfassungsgrechtliche Berechtigung verloren, da der SolZ eine vorübergehende Sonderabgabe sei, die mit dem SolZ zu deckenden Kosten ( Wiedervereinigung ) aber eine langfristige Kostenregelung erfordern. Die Frage wurde dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Aktuelle Steuerfälle sollten "offen" gehalten werden ( Einspruch ).  Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 24.11.09 ) Verlustbringende Aktien kein gewillkürtes Betriebsvermögen

Wirtschaftsgüter, welche ihrer Art nach objektiv geeignet sind dem Betrieb zu dienen, können gewillkürtes Betriebsvermögen sein. Nach diesem Grundsatz hatte ein Buchhaltungsservice Aktien seinem Betrieb zugeordnet. Die Wertverluste der Aktien sollten betriebliche Verluste darstellen. Das Finanzgericht München hat mit Urteil v. 5.5.09 entschieden, daß nicht erkennbar war, wie die Aktien dem Betrieb dienen sollten, denn dieser wird maßgeblich durch Arbeitseinsatz nicht aber durch Kapitaleinsatz geprägt. Die Aktien konnten in diesem Fall nicht zum gewillkürten Betriebsvermögen gemacht werden.       

( 05.11.2009 ) Sonderausgabe Mandanten-Info  Jahresende  2009

Zum Jahresende erhalten unsere Mandanten eine 16-seitige Sonderausgabe unserer Mandanteninformationen. Darin finden sie detaillierte Informationen zu den Gesetzesänderungen ab 2010, wichtigen Urteilen und Verwaltungs-anweisungen sowie Gestaltungshinweisen zum Jahreswechsel. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 05.11.09 ) Lohnsteuerklassenwahl / Faktorverfahren ab 2010

Ab 2010 können Ehegatten, die beide als Arbeitnehmer tätig sind, bei der Steuerklassenkombination IV/IV das sog. "Faktorverfahren" beantragen, welches zu einem gerechteren Lohnsteuerabzug führt. Dazu wird nach dem Verhältnis der voraussichtlichen Jahreseinkommensteuer beider Ehegatten, ein Faktor errechnet und auf der LSt-Karte eingetragen. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. (vgl. auch Hinweis v. 9.10.09 )

( 28.10.09 ) Zusendung unverlangter Werbe E-Mail

Nach dem Beschluß des BGH v. 20.05.09, kann bereits die einmalige unverlangte Zusendung einer Werbe E-Mail einen Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb darstellen, weil das Sichten und Aussortieren der Mails einen zusätzlichen Arbeitsaufwand für den Empfänger bedeutet. Die Folge können Unterlassungs- und Schadens-ersatzansprüche nach dem BGB sein. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 28.10.09 ) Steuersenkungen ab 2010 geplant

Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung wurden zahlreiche Steuer-senkungen vereinbart : Erhöhung von Kindergeld u. Kinderfreibetrag, Wiedereinführung des Abzuges privater Steuerberatungskosten und der Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) bis € 410,-, ermäßigter UST-Satz (7%) für Beherbergungsleistungen und anderes mehr. Wir werden sie in einem der nächsten Mandantenrundschreiben genauer darüber informieren.  

( 09.10.2010 ) Abgabefristen für Steuererklärungen 2008

Die Steuererklärungen sind bis zum 31.05. des Folgejahres abzugeben, nur für die Erklärungen, welche durch die Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellt werden, besteht Frist bis zum 31.12. des Folgejahres. Die Frist kann von ihrem Berater im Einzelfall auch noch verlängert werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 09.10.2009 ) Lohnsteuerkarten für 2010

Arbeitnehmer, die ihre LSt-Karten für 2010 erhalten haben, sollten diese  genau prüfen. Sind die Steuerklasse, Kinderfreibeträge und die Religionns-zugehörigkeit korrekt eingetragen ? Evtl. kann auch ein Freibetrag eingetragen werden, z.B. für sehr hohe Aufwendungen für die Fahrten vom Wohnort zur Arbeit, der schon bei der laufenden Lohnabrechnung mehr Netto erbringt. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 05.10.09 ) ELENA

Elena ist die Abkürzung für elektronischer Entgeltnachweis. Ab Jan. 2010 müssen Angaben aus der Lohnabrechnung monatlich für jeden Arbeitnehmer elektronisch an eine zentrale Speicherstelle der Rentenversicherung gemeldet werden. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 25.09.09 ) Mandanten-Info 5/2009  (Sep./Okt.)

Die aktuellen Mandanteninformationen werden in den nächsten Tagen verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Änderungen bei der Umsatzsteuer ab 2010, Vorsteuerabzug bei objektiv unrichtiger Rechnung, Zweitwertkonten und anderes mehr. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 25.09.09 ) Steueroasen

Gemäß dem zum 1.8.09 in Kraft getretenen Steuerhinterziehungsbe- kämpfungsgesetz müssen bei Geschäftsbeziehungen mit Staaten, welche nicht zum Informationsaustausch nach OECD-Standard bereits sind ( sog. Steueroasen ), besondere Mitwirkungs- und Nachweispflichten erfüllt werden. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 18.09.09 ) Abzugsverbot Arbeitszimmer

In einem aktuellen Beschluß des BFH v. 25.08.09 haben die Richter erneut ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des ab 2007 gültigen Abzugsverbotes für Kosten des Arbeitszimmer geäußert, vgl. auch schon den Hinweis vom 9.6.09. Es bleibt also weiter abzuwarten bis das Bundesverfassungsgericht entscheidet. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 28.08.09 ) "Kinder haften für ihre Eltern"

Gemäß § 1601 BGB haben Eltern gegenüber ihren Kindern Anspruch auf angemessenen Unterhalt, wenn ihre eigenen Einkünfte nicht ausreichen, um ihren Bedarf zu decken. Insbesondere, wenn Eltern pflegebedürftig werden, kann dies für die Kinder teuer werden. Die Pflegeversicherung sowie die neuere Rechtsprechung zum Elternunterhalt bringen hier jedoch eine gewisse Entlastung. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 28.08.09 ) Online-Prüfung der USt-Identifikationsnummer

Die EU-Kommission bietet im Internet eine Online-Prüfung der USt-Identifikationsnummern an. Unternehmer erhalten auf diese Weise eine Bescheinigung, dass sie die Nummer zu einem bestimmten Zeitpunkt auf ihre Gültigkeit hin überprüft haben. Dieser Nachweis kann in Betrugsfällen ( USt-Karusselbetrug ) ein wichtiges Dokument sein. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 21.08.09 ) Lohnpfändung

Bei der Lohnpfändung sind eine Vielzahl gesetzlicher Vorschriften zu beachten. Welche Lohnbestandteile sind pfändbar ? Wie hoch liegt die Pfändungsfreigrenze ? Gibt es vorrangige Abtretungen ? Diese und viele andere Fragen müssen geklärt werden. Für Gläubiger, Arbeitgeber wie auch die Arbeitnehmer ist es wichtig, seine Rechte und Pflichten zu kennen. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

 ( 11.08.09 ) Neuordnung bei den Münchner Finanzämtern

Mit Wirkung ab dem 01.08.09 wurden die ehemals sieben Münchner Finanzämter (I, II, .. ) zum neuen "Finanzamt München" zusammengeführt. Aus "Finanzamt München III" wurde z.B. "Finanzamt München, Abt. III". Die Steuernummern, ID-Nummern sowie die bekannten Tel.-Nummern bleiben jedoch unverändert.

( 05.08.09 ) Auslandskonten, Lux./AT/Belgien

Während eine EG-Richtlinie vorsieht, daß Zinserträge an natürliche Personen grenzüberschreitend gemeldet werden, gilt das für Luxemburg, Österreich und Belgien nicht. Dort wird Quellensteuer einbehalten (ab1.7.09 20%, ab 1.7.2011 35%). Dies ist jedoch nur eine Übergangsphase und auf Druck v.a. von Deutschland und Frankreich wird das nicht mehr lange so bleiben. Sparer mit Auslandskonten sollten daher überlegen, ob der ab 1.1.09 gültige Satz von 25% Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge in Deutschland nicht günstiger ist. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 05.08.09 ) Rentner müssen .. mit Steuernachzahlungen rechnen ..

" .. Tausende Rentner müssen ab Oktober 2009 mit Steuernachzahlungen rechnen .. ", stand dieser Tage in der Tagespresse. Hintergrund ist die geänderte Besteuerung der "Alterseinkünfte" ab 2005. Unter Berück-sichtigung von Renten und anderen Einkünften, kann es sein, daß viele Ruheständler jetzt (wieder) eine Steuererklärung abgeben müssen. Die Rentenbezugsmitteilungen müssen von den Rentenkassen, kraft Gesetzes, an die Finanzämter übermittelt werden, welche diese Zahlen auswerten. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 17.07.09 ) Mandanten-Info 4/2009  (Juli/August)

Die aktuellen Mandanteninformationen werden in den nächsten Tagen verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung, Abzugsverbot bei Arbeitszimmer verfassungswidrig ?, Fahrtenbuch contra Routenplaner, Schönheitsreparaturklausel im Mietrecht. Bei Interesse senden wir Ihnen diese Infomationen gerne zu, ein kurzer Anruf genügt.

( 17.07.09 ) Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung 

Auf Grund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes wurde die steuerliche Abzugsfähigkeit der sonstigen "Vorsorgeaufwendungen" mit Wirkung ab 1.1.2010 neu geregelt. Bei der Neuregelung ist künftig zwischen Beträgen für eine "Basisversorgung" und "Komfortleistungen" zu unter-scheiden. Die gezahlten Beiträge werden künftig elektronisch von den Krankenkassen an die Finanzämter übermittelt. Die Mehrzahl der Beitrags- und Steuerzahler werden in erheblichem Maße steuerlich entlastet werden. Auch bei den Steuervorauszahlungen ab 2010 findet eine Anmpassung statt. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 09.07.09 ) Patientenverfügung gesetzlich geregelt

Nach langjähriger Debatte, wurde das Rechtsinstitut der Patientenver-fügung in den §§ 1901a, 1904 BGB gesetzlich geregelt. Danach können Volljährige schriftlich und im vorhinein regeln, wie sie ärztlich behandelt werden wollen, wenn sie ihren Willen nicht mehr selbst äußern können. Neben Testament und Vorsorgevollmacht, gehört die Patientenverfügung als drittes Element zu einer verantwortungsvollen Vorsorgeplanung. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 03.07.09 ) Kauf, Leasing oder finanzierter Kauf 

Wenn die Anschaffung neuer Wirtschaftsgüter, z.B. eines KfZ oder einer Maschine, für den privaten oder betrieblichen Bereich anstehen, gilt es die Vor- und Nachteile ( v.a. Gesamtkosten, Liquidität, steuerliche Behand-lung ) von Kauf, Leasing und finanziertem Kauf abzuwägen. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 26.06.09 ) Schadensersatz bei Kauf v. Lehmann-Zertifikaten

Anleger, welche auf Grund falscher Beratung Zertifikate der US Invest-mentbank Lehmann Brothers gekauft haben, können - unter bestimmten Voraussetzungen - Schadensersatz für die inzwischen wertlosen Papiere von deren Vermittler fordern ( Urt. LG Hamburg v. 23.6.09 ). Rechtskräftige Entscheidungen zu Lehmann Brothers Schäden liegen aber bislang noch nicht vor. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  27-2047

( 25.06.09 ) Krankenkassenbeitrag sinkt zum 01.07.09

Zum 01.07.2009 sinkt der allgemeine Beitragssatz aller gesetzlicher Krankenkassen von 15,5 % auf 14,9 %. Dies wurde bereits Anfang des jahres im Konjunkturpaket II von der Bundesregierung beschlossen. 

( 15.06.09 ) Erbschaftsteuer : Wahlrecht 2008 - 2009

Das neue Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht gilt für Erwerbe nach dem 1.1.2009. Für Erbfälle in 2007/2008 kann auf Antrag das neue Recht angewendet werden. Dies kann u.a. bei der Bewertung von Betriebsvermögen oder Immobilien günstiger sein. Für die neuen, höheren Freibeträge gilt das Wahlrecht jedoch nicht. Durch die Ausübung des Wahlrechtes können erheblich Steuer gespart werden. Wenn sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 15.06.09 ) Erbschein zur Vorlage bei Bank erforderlich ? 

Im Erbfalle, stellt sich oftmals die Frage, wie sich der/die Erben gegenüber der Bank des Verstorbenen legitimieren müssen : Genügen die Kopien des Testamentes sowie des Eröffnungsbeschlusses des Nachlaßgerichtes oder ist der "teure" Erbschein erforderlich ? Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 09.06.09 ) Leistungserschleichung duch "Pseudodemenz"

Im Falle einer gegenüber der Kranken- oder Pflegeversicherung nur vorgetäuschten Pflegebedürftigkeit ("Pseudodemenz") und des Bezuges von Leistungen, droht die Kündigung des Versicherungsverhältnisses und die Rückforderung der erhaltenen Leistungen ( OLG Koblenz Urt. v. 14.11.08 ).  Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 09.06.09 ) Abzugsbeschränkung Arbeitszimmer verfassungswidrig ?

Ab 2007 sind die Aufwendungen für ein Arbeitszimmer nur noch dann  abzugsfähig, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG. Das Finanzgericht Münster hat jetzt, im Falle eines Lehrers, Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser Regelung geäußert und diese Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Die Finanzverwaltung versieht entsprechende Steuerbescheide bereits mit einem Vorläufigkeitsvermerk. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 09.06.09 ) Offenlegungspflichten für Kapitalgesellschaften

Seit 1.1.07 müssen bestimmte Kapitalgesellschaften ihre Jahresabschlüsse im elektronischen Bundesanzeiger offenlegen ( § 325 HGB ). Die Unterlagen können dort von jedermann eingesehen werden. Mittlerweile hat sich die Praxis der elektronischen Offenlegung und deren Überwachung durch das  Bundesamt für Justiz eingespielt. Unternehmen, welcher dieser Pflicht nicht nachkommen, werden mit Ordnungsgeldverfahren konfrontiert. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 27.05.09 ) Sofortmeldung zur Sozialversicherung

Ab 1.1.09 müssen Arbeitgeber bestimmer "schwarzarbeitsanfälliger" Branchen ihre neuen Arbeitnehmer sofort anmelden (§ 28 Abs. 4 SGB IV). Dies gilt u.a. im Bau-, Gaststätten, Transport- und Schaustellergewerbe. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

 ( 19.05.09 ) Mandanten-Info 3/2009  (Mai/Juni)

Die aktuellen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Bilanzrechtsmoderniesierungsgesetz (BilMoG), elektronischer Entgeltnachweis ( ersetzt Lohnsteuerkarte ) u.a. mehr. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 18.05.09 ) Adoption als steuerliches Gestaltungsinstrument

Insbesondere zur Erlangung der hohen Freibeträge bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer, wird von vermögenden Personen, welche selbst keine Kinder haben, eine Adoption erwogen. Doch Vorsicht : Die Gerichte billigen eine Adoption nur dann, wenn ein "Näheverhältnis" besteht, welches durch Vertrauen, wechselseitige Unterstützung, regelmäßigen Kontakt u. a. gekennzeichnet ist. Gelangt das Vormundschaftsgericht ( ab 1.9.09 Familiengericht ) zur Überzeugung, daß steuerliche Gründe im Vordergrund stehen, wird die Adoption abgelehnt. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.                21-1591

( 18.05.09 ) Mieterkaution : Bar oder verpfändetes Sparbuch ?

Sparkonten, welche auf den Namen des Mieters lauten und als Miet-sicherheit an den Vermieter verpfändet sind, führen in der Praxis häufig zu Problemen. Der Vermieter kann, z.B. bei Schäden an der Wohnung nach Auszug des Mieters, nicht ohne dessen Zustimmung, auf das Sparguthaben zugreifen. Auch bei einer Insolvenz der Bank, kann das verpfändete Sparguthaben in Gefahr geraten. Eine in bar erbrachte Kaution, getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt, kann hier die bessere Lösung sein. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 24.04.09 ) Beratung überschuldeter Mandanten

In jedem "Überschuldungsfall" ( bei Unternehmen genauso wie bei Privatpersonen ) müssen als erstes geklärt werden : Welche Gläubiger gibt es, wieviel wird diesen geschuldet und welche Vermögenswerte und welches Einkommen stehen zur Verfügung. Dann sollten die Vor- und Nachteile einer außergerichtlichen Einigung gegenüber einem formellen  Insolvenzverfahren abgewogen werden. Stehen die Gläubiger fest, sind deren Forderungen unstrittig und stimmen alle zu, kann eine außergerichtliche Einigung vorteilhaft sein. Andererseits können oft Schuldner mit sehr geringen Einkünften mit den ihnen verbleibenden Einkünften bis zur Pfändungsfreigrenze noch relativ "gut" leben ( formelles Insolvenzverfahren ).  Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      18-09

( 21.04.09 ) Steuerhinterziehung bei zusammenveranlagten Ehegatten

Mit Beschluß v. 17.4.08 hat der BGH entschieden, daß die bloße Mitunterzeichnung einer Steuererklärung, durch den Ehegatten, der selbst keine Einkünfte bezog, keine strafrechtliche Haftung auslöst, selbst wenn dieser nur mit-unterzeichnende Ehegatte Kenntnis von der Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Steuererklärung besaß. Auch die Frage des "Nicht-Dauernd-Getrennt-Lebens" als Vorausssetzung für eine steuerliche Zusammenveranlagung, bereitet in der Praxis immer wieder Probleme.  Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 16.04.09 ) Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMOG

Zahlreiche Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) wurden reformiert, um eine Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten, die dem HGB unterliegen. So können beispielsweise Einzelkaufleute bei Unter-schreiten bestimmter Schwellenwerte wieder zur einfacheren Gewinner- mittlung übergehen. Auch die Schwellenwerte für die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen wurden angehoben. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 19.03.2009 ) Keine 1%-Privatnutzung bei 2-sitzigem Kastenwagen 

Mit Urteil v. 18.12.08 hat der BFH entschieden, daß das Finanzamt bei einem zweisitzigen, fensterlosen und mit Materialschränken ausgestattetem Kastenwagen keine Privatnutzung nach der 1%-Regelung unterstellen kann. Ob ein solches Fahrzeug privat genutzt wird, bedarf der Feststellung im Einzelfall. Die Feststellungslast dafür obliegt dem Fiinanzamt. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 19.03.2009 ) Mandanten-Info 2/2009  (März/April)

Die aktuellen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Konjunkturpaket II und Mitarbeiter- beteiligungsgesetz. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 16.03.2009 ) Geschätzter Steuerbescheid / Vorbehalt der Nachprüfung

Wer seine Steuererklärung nicht / oder nicht rechtzeitig einreicht, riskiert einen geschätzten Steuerbescheid ( § 162 AO ). Dieser steht in der Regel unter dem Vorbehalt der Nachprüfung, kann also jederzeit, bis zum Eintritt der Verjährung, geändert werden. Die durch den Schätzungsbescheid festgesetzte Steuer muß aber zunächst bezahlt werden. Ein Einspruch ist nur erfolgreich, wenn als Begründung die Steuererklärung nachgereicht wird. Vorsicht ist besonders dann geboten, wenn das Finanzamt später den Vorbehalt der Nachprüfung aufhebt. Formal wird der Schätzungsbescheid dann bestands-kräftig und kann nicht mehr geändert werden. Dies kann dazu führen, daß eine durch Schätzung viel zu hoch festgesetzte Steuer unanfechtbar wird und bezahlt werden muß. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.                                            

( 12.03.2009 ) Leerstand bei Vermietung von Ferienwohnungen steuerschädlich

Eine Ferienwohnung muß mindestens zu den ortsüblichen Belegungszeiten fremdvermietet sein, damit das Finanzamt die sog. Überschußerzielungsabsicht und die Gewinne bzw. Verluste steuerlich anerkennt (BFH 19.8.08). Zu hohe Leerstandszeiten können  steuer-schädlich sein. Die Vermietungsabsicht sollte durch Annoncen, Einschaltung eines professionellen Vermittlers etc. nachgewiesen werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.                                            

( 12.03.2009 ) Unternehmergesellschaft = "GmbH light"

Um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben - v. a. im Hinblick auf die Limited UK - hat der Gesetzgeber die "Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" geschaffen (§ 5 a GmbHG). Danach kann schnell und kostengünstig nach einem Musterprotokoll eine UG mit nur € 1,- Stammkapital gegründet werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.                                                             9-632

( 16.02.2009 ) Keine Steuerermäßigung für Handwerkerleistung bei Barzahlung

Seit 2006 kann eine Steuerermäßigung von max. € 600,- für Handwerkerleistungen am eigenen Haus/Wohnung beansprucht werden (§ 35 a Abs. 2 EStG; vgl. Hinweis v. 12.1.07 ), wenn die Zahlung auf das Bankkonto des Empfängers nachgewiesen wird. Gerade bei kleineren Beträgen, wie z. B. der Reparatur einer defekten Waschmaschine, ist jedoch die Barzahlung üblich. Mit Urteil v. 20.11.08 hat der Bundesfinanzhof nun entschieden, daß diese gesetzliche Voraussetzung nicht zu beanstanden ist, weil die Vorschrift zur Bekämpfung der Schwarzarbeit dient, welche typischerweise mit Barzahlungen einhergeht. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch.

( 04.02.2009 ) Leistungsbeschreibung in Rechnungen

Der BFH hat am 8.10.08 entschieden, daß eine Rechnung "für technische Beratung und Kontrolle .." keine ausreichende Beschreibung der Leistung darstellt. Es ist also darauf zu achten, daß die abgerechnete Leistung in der Rechnung selbst genau beschrieben wird  oder durch Verweis auf andere Geschäftspapiere exakt identifizierbar ist. Ist dies nicht der Fall, besteht für den Rechnungsempfänger das Risiko, daß der Vorsteuerabzug aus der Rechnung verloren geht.

( 04.02.2009 ) Keine GEZ-Gebühren für Internet-PC in Kanzleien

Das Verwaltungsgericht München hat nun am 17.12.08 - wie schon einige andere Verwaltungsgerichte - entschieden, daß für beruflich genutzte PC mit Internetanschluß in Kanzleien keine Rundfunkgebühren zu entrichten sind !

( 30.01.2009 ) Verträge mit Angehörigen

Durch den Abschluß von Verträgen mit Angehörigen ( z.B. Arbeits- o. Mietverträge ) kann so mancher Steuer-Euro gespart werden. Die Anforderungen der Rechtsprechung an diese Verträge sind jedoch hoch. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch. 

( 17.01.2009 ) Umsatzsteuerfeie EG-Lieferungen

In dem neuen BMF-Schreiben v. 06.01.09 wurden die Voraussetzungen für die ust-freien EG-Lieferungen ( v.a. die wichtigen Nachweis- u. Aufzeichnungspflichten ) nunmehr zusammengefaßt. Was geschieht z.B. bei unrichtigen Angaben des Leistungsempfängers, wie kann sich der liefernde Unternehmer absichern ... ?. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch. 

( 17.01.2009 ) Konjunkturpaket II

Das zweite Konjunkturpaket steht : Unter anderem sinkt der Eingangssteuersatz um 1%, die Steuerbealstung der unteren u. mittleren Einkommen wird abgesenkt und der Grundfreibetrag erhöht sich auf € 8.004,- / 16.008,-. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 16.01.2009 ) Zugangsnachweis durch Einwurf-Einschreiben

Höchstrichterlich ist immer noch nicht entschieden, ob die "Einwurfbestätigung" eines Einwurf-Einschreibens als Zugangsnachweis genügt. Einige Gerichte bejahen dies ( Anscheinsbeweis ) andere nicht. Im Zweifel sollte durch Bote oder Gerichtsvollzieher zugestellt werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 16.01.2009 ) Was ändert sich 2009 ?

  • Abgeltungssteuer (25%)                                            
  • Arbeitslosenversicherung (Beitrag sinkt v. 3,3 auf 2,8%)
  • Handwerkerleistungen (Abzug steigt v. 600,- auf 1.200,-)
  • Insolvenzgeldumlage (Einzug neu über die Krankenkassenbeiträge)
  • Erhöhung Kindergeld / Kinderfreibetrag
  • Einheitlicher Krankenkassenbeitrag 15,5%

und vieles andere mehr ....; Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 12.01.2009 ) Sozialhilferegreß oder "Kinder haften für ihre Eltern" 

Wohnt z.B. ein Elternteil im Alten- oder Pflegeheim und reichen dessen Einkünfte und Ersparnisse nicht zur Deckung der Kosten aus, so können die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch zum Unterhalt verpflichteten Kinder evtl. in Regreß genommen werden. Der Unterhaltsanspruch geht kraft Gesetzes auf den Kostenträger über. Unangenehme Fragebögen flattern ins Haus. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 07.01.2009 ) Mandanten-Info 1/2009  (Januar)

Die aktuellen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Erbschaftsteuerreform, Abgeltungs- steuer etc. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 18.12.2008 ) Weihnachtsfrieden bei Finanzämtern

Vom 20.12.08 bis 01.01.09 werden die Finanzämter in Bayern u.a. keine Außenprüfungen durchführen oder Vollstreckungsmaßnahmen durchsetzen. Der "Weihnachtsfriede" erstreckt sich allerdings nicht auf die Bekanntgabe von Steuerbescheiden.

( 17.12.08 ) Abgeltungssteuer ab 2009

Ab 01.01.09 unterliegen Kapitalerträge von Privatpersonen der pauschalen Abgeltungssteuer in Höhe von 25 %. Als Kapitalerträge gelten dann auch alle Gewinne aus An- und Verkauf von Aktien unabhängig von der Besitzdauer. Durch Nichtveranlagungs-bescheinigungen, Veranlagungswahlrecht, Nutzung alter Verlustvorträge lassen sich erheblich Steuern sparen. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 10.12.08 ) Vermietungsabsicht rechtzeitig dokumentieren

Kosten für eine vorübergehend leer stehende Wohnung oder deren Renovierung können nur dann als ( vorab entstandene ) Werbungskosten der Vermietung abgesetzt werden, wenn die Absicht der Vermietung durch entsprechende Vermietungsbemühungen ( Inserate ) nachgewiesen wird ( BFH U. v.28.10.08 ). Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 10.12.08 ) Kürzung der Pendlerpauschale verfassungswidrig !

Die Kürzung der Pendlerpauschale ab dem Jahr 2007 ist nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes v. 9.12.08 verfassungswidrig. Arbeitnehmer können also rückwirkend ab 2007 wieder ihre Fahrten zur Arbeit ab dem ersten km ansetzen. Bereits  erteilte Steuerbescheide werden entsprechend berichtigt. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 24.11.2008 ) Mandanten-Info 6/2008 (Dezember)

Die aktuellen Mandanteninformationen wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen z.B. Erbschaftsteuerreform, Abgeltungs- steuer, Neue Sachbezugswerte u.a.. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 24.11.08 ) Pflegekosten steuerlich absetzen

Pflegekosten sind teuer. Pflegekasse und andere übernehmen davon nur einen Teil. Es gibt jedoch zahlreiche steuerliche Vergünstigungen : Haushaltshilfe, außergwöhnliche Belastungen etc. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. (49/4391)

( 17.11.08 ) Einigung bei der Erbschaftsteuerreform

Eine Einigung bei der Neuregelung der Erbschaftsteuer scheint perfekt : Wohneigentum soll - unabhängig vom Wert - komplett erbschaftsteuerfrei bleiben, wenn der Ehepartner o. Kinder das Objekt zehn Jahre lang selbst nutzen; Freibeträge für Geldvermögen : Ehegatten 500.000 €, Kinder 400.000 €; Betriebsvermögen bleibt steuerfrei, wenn der Betreib im wesentlichen zehn Jahre fortgeführt wird. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. (47/4367)

( 17.11.08 ) Lohnsteuerkarten 2009

Arbeitnehmer, die ihre LSt-Karten für 2009 erhalten haben, sollten die Eintragungen genau prüfen. Evtl. kann ein Freibetrag eingetragen werden, der schon bei der laufenden Lohnabrechnung mehr Netto erbringt. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 05.11.08 ) Alte Guthaben aus Körperschaftsteuer

Sofern Unternehmen noch Guthaben aus Körperschaftsteuer nach dem alten Anrechnungsverfahren zustehen, werden diese von 2008-2017 in 10 gleichen Jahresraten ausbezahlt (§ 37 Abs. 5 KStG), Guthaben bis € 1.000 werden in einer Summe ausgezahlt. Die entsprechenden  Erstattungsbe-scheide werden jetzt von den Finanzämtern verschickt. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. (45/4193)

( 05.11.08 ) Entlastung für Familien ab 2009

Ab 2009 wird das Kindergeld für das erste u. zweite Kind von € 154 auf     € 164 erhöht, für dritte Kinder von € 154 auf € 170 für vierte u. weitere Kinder von € 179 auf € 195 monatlich. Auch der Kinderfreibetrag wird erhöht sowie die Abzugsfähigkeit haushaltsnaher Dienst- sowie Handwerkerleistungen verbessert. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   (44/4075)

( 05.11.08 ) Einheitlicher Krankenkassenbeitrag ab 2009

Ab 01.01.2009 wird der Beitrag für alle gesetzl. Krankenkassen 15,5 % betragen, der Arbeitgeber zahlt 7,3%, der Arbeitnehmer 8,2%, der Zusatz- beitrag von 0,9% fällt weg. Die Arbeitslosenversicherung sinkt von 3,3% auf 2,8%. Für die Mehrzahl der gesetzl. Versicherten werden sich die Kosten erhöhen. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  (43/3986)

( 23.10.08 ) Minderung v. Arbeitslosengeld

Personen, deren Arbeitsverhältnis endet, sind verpflichtet sich unverzüglich bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend zu melden, im Kündigungs-schreiben muß der Arbeitgeber darauf hingeweisen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert die Kürzung des Arbeitslosengeldes.  Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 23.10.08 ) Abgabefristen Steuererklärungen 2007

Die Steuererklärungen sind normalerweise bis zum 31.05. des Folgejahres abzugeben. Die Angehörigen der steuerberatenden Berufe erhalten eine verlängerte Frist bis 31.12. des Folgejahres, mit der Möglichkeit einer Verlängerung im Einzelfall. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 25.09.08 ) Änderungen bei den Lohnabrechnungen ab 2009

Ab 01.01.09 sind die Daten zur Unfallversicherung über die Berufsgenossen- schaften mit den Entgeltmeldungen je Arbeitnehmer zu übermitteln. Die Insolvenzgeldumlage wird künftig monatlich mit dem Gesamtsozialver- sicherungseitrag bezahlt, am Bau und in der Gastronomie wird eine Sofortmeldung eingeführt und es kommt der einheitliche Beitragssatz aller Krankenkassen auf Grund der Gesundheitsreform. Informieren Sie sich rechtzeitig !

( 25.09.08 ) Mandanten-Info Oktober 2008

Die Mandanten-Info Oktober 2008 wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 25.08.08 ) GEZ-Gebühr für beruflichen Internet PC ?

Für ausschließlich beruflich genutzte Computer mit Internetanschluß in einer Kanzlei (Rechtsanwalt) wird nach einem Urteil des Verwaltungsge-richtes Koblenz vom 15.07.08 keine GEZ-Gebühr geschuldet. Die Recht-sprechung ist aber nicht einig in diesem Punkt ! Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 25.08.08 ) Steuerpflicht der Rentner

Die Rentenkassen sind bereits jetzt verpflichtet, ihre Daten den Finanz-ämtern zu übermitteln. Ab dem Jahr 2009 überprüft die Finanzverwaltung diese Zahlen mit Hilfe der neuen Steuer-Identifikationsnummer. Viele Rentner werden dann wieder Steuern zahlen müssen, oft nur kleine Beträge ( vgl. Hinweis v. 27.07.06 ). Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 19.08.08 ) Identifikationsnummer  ( s. Hinweis 12.09.07 )

Die neuen steuerliche Identifikationsnummern werden derzeit vom Bundeszentralamt für Steuern postalisch verschickt. Diese ID-Nr. wird die bisherige Steuernummer künftig ablösen und bleibt lebenslang unverändert. Bewahren Sie das Schreiben daher gut auf, auch wenn sie derzeit nicht steuerlich erfaßt sind ( z.B. Kinder ). Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 19.08.08 ) Richtsätze für 2007

Die neue Richtsatzsammlung für das Kalenderjahr 2007 ist veröffentlicht :  BMF v. 3.7.2008. Das Zahlenwerk dient der Verprobung der Umsätze und Gewinne von Gewerbetreibenden sowie der Ermittlung der Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben. Fehlen andere geeignete Unterlagen, sind diese Zahlen zugleich Grundlage einer Schätzung.

( 19.08.08 ) Bewirtungkostenabzug bei Arbeitnehmer

Übernimmt ein Arbeitnehmer aus beruflichem Anlass Kosten für eine Bewirtung im Namen seines Arbeitgebers, kann er diese Kosten nach dem Urt. des BFH v. 19.6.2008 - VI R 48/07 ungekürzt als Werbungskosten abziehen. I.ü. ist er nicht verpflichtet, die Gäste aufzuzählen.

( 30.07.08 ) Schönheitsreparaturklausel

Der Vermieter kann im Rahmen einer Mieterhöhung keinen Zuschlag verlangen, wenn eine unwirksame Schönheitsreparaturklausel im Formularmietvertrag steht ( BGH-Urteil v. 9.7.08; zur Thematik vgl. Hinweis vom 22.11.06 ).

( 30.07.08 ) Überwachung von Registrierkassen

Nach einem Plan der Bundesregierung sollen Registrierkassen im Einzelhandel und der Gastronomie sowie Zähler in Taxen, mit einem Chip ausgestattet werden, der Manipulationen erkennbar macht ( Aktionspro-gramm "Recht u. Ordnung am Arbeitsmarkt" ).

( 30.07.08 ) Pendlerpauschale

Am 10.09.08 wird der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichtes über die Pendlerpauschale verhandeln ( Normenkontrollanträge zweier Finanzgerichte ). Zur Problematik siehe die Hinweise v. 10.09.07 und 05.02.08.

( 30.07.08 ) Mandanten-Info Aug. 2008

Die Mandanten-Info August 2008 wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 23.06.08 ) Neue Zweckentfremdungssatzung ab 01.07.08

Ab dem 01.07.08 gilt in München eine neue Zweckentfremdungssatzung. Unter anderem wurde das "Zwangsbetretungsrecht" abgeschafft und ein zeitweiser Leerstand wg. Zweit- o. Ferienwohnung stell keine Zweckent- fremdung mehr dar. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 23.06.08 ) Umsatzsteuerpflicht von Mitgliedsbeiträgen ?

Gemäß Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EUGH vom 21.03.02), sind Mitgliedsbeiträge als Gegenleistung für die von den Vereinen erbrachten Dienstleistungen anzusehen und unterliegen daher der Umsatzsteuer. Die  nationale Rechtsprechung und Finanzverwaltung hat diese Entscheidung bisher ignoriert und vertraut auf den Vertrauensschutz in bisher gültige Steuerfreiheit. Für Vereine mit hohen Investitionskosten können sich erhebliche Vorteile durch den Vorsteuerabzug ergeben. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 04.06.08 ) Erhöhung Renten und Beitrag zur Pflegeversicherung

Zum 01.07.2008 erhöht sich der Beitragssatz für die Pflegeversicherung von 1,7 % auf 1,95 %, die Nettolöhne von Arbeitnehmern werden also wieder etwas geringer ausfallen. Gleichfalls zum 01.07.2008 werden die gesetzlichen Renten um 1,1 % angehoben. 

( 28.05.08 ) Vorsicht bei online-Überweisung

Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichtes München, ist die Empfänger- bank bei einer online-Überweisung nicht verpflichtet, die Kontonummer und Name des Empfängers abzugleichen. Bei einer Fehlüberweisung können so für den Überweisenden große Schwierigkeiten entstehen. Wenn Sie weiter-gehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 28.05.08 ) Mandanten-Info 3/2008

Die Mandanten-Info 3/08 wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 19.05.08 ) Neue Steuernummern bei Münchner Finanzämtern

Die Münchner Finanzämter haben in den vergangenen Wochen vielen Steuerpflichtigen neue Steuernummern zugeteilt. Dies ist jedoch noch nicht die seit langem angekündigte Steuer-ID ( vgl. Hinweis v. 12.09.07 ). Bereits gedruckte Rechnungsformulare mit der alten St.Nr. können für eine Übergangszeit weiterverwendet werden. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 05.05.08 ) Nachweispflicht bei grenzüberschreitender Warenlieferung

Der BFH (Bundesfinanzhof) hat mit Urteil v. 6.12.07 seine Rechtsprechung geändert : Bei der Lieferung von Waren ins Ausland ( EG oder Drittland ) ist der buch- und belegemäßige Nachweis nach den Ausführungsvorschriften zum EStG nicht mehr zwingend erforderlich. Im Zweifel kann die Lieferung der Waren ins Ausland auch auf jede andere Art und Weise nachgewiesen werden. Dies kann für Exporteure zu erheblichen Erleichterungen führen. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 21.04.08 ) Prüfungsschwerpunkt : Betriebseinnahmen / Umsätze

Bei der Aussenprüfung durch das Finanzamt wird u.a. mit der sog. Geld-verkehrsrechnung untersucht, ob sämtliche Geldabflüsse durch die verfügbaren Mittel ( Einnahmen, Darlehen u.a. ) gedeckt sind. Ist das nicht der Fall, können Einnahmen "hinzugeschätzt" werden. Eine ordnungsge-mäße Buchführung zeigt Defizite schon frühzeitig auf und ist daher für jeden Unternehmer Pflicht ! Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      

( 15.04.08 ) ebay-Handel : Spaß oder steuerpflichtiges Gewerbe ?

Der An- und Verkauf gebrauchter aber auch neuwertiger Waren über ebay, ist weit verbreitet. Aber Vorsicht : Das selbständige, nachhaltige Handel-Treiben, in der Absicht damit auch Gewinne zu erzielen, kann ein steuerpflichtiges Gewerbe darstellen. Die Finanzbehörden können hier unter Umständen gezielt bei den Internetauktionshäusern Daten abfragen. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      

( 15.04.08 ) Unterhalt an Angehörige im Ausland abziehbar ?

Die finanzielle Unterstützung Angehöriger im Ausland ist unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abzugsfähig. Neben anderen Voraussetzungen ist dazu in der Regel eine Bestätigung der Meldebehörde aus dem anderen Staat vorzulegen, § 33 a EStG, BMF 09.02.06. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      

( 07.04.08 ) Ihr Steuerbescheid wurde geändert auf Grund ihrer Beteiligung an ... 

Wenn Sie einen geänderten Bescheid mit diesem Erläuterungstext erhalten, liegt z.B. eine Beteiligung an einer Grundstücksgemeinschaft oder einem Betrieb vor. Versäumen Sie nicht Ihre Ausgaben im Hinblick auf diese Beteiligungseinkünfte ("Sonderwerbungskosten") geltend zu machen ! Dies können Sie aber nur gegenüber dem Finanzamt, welches diese Einkünfte gesondert und einheitlich feststellt, nicht bei dem Finanzamt, welches ihren ESt-Bescheid erläßt. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      

( 07.04.08 ) Mandanten-Info 02/2008

Die Mandanten-Info 2/08 wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 20.03.08 ) Steuerberatungskosten abziehbar ?

Zum 01.01.06 wurde zwar der Abzug der StB-Kosten im Rahmen der Sonderausgaben abgeschafft, soweit jedoch die StB-Kosten einer Einkunftsart zugeordnet werden können ( z.B. der Vermietung ) können sie dort auch weiterhin abgezogen werden ( BMF 21.12.07 ). Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.      

( 20.03.08 ) Besuch der Steuerfahndung

Im Rahmen von Steuerstrafverfahren ist die Durchsuchung der privaten und unternehmerischen Sphäre möglich. In dieser überraschenden Situation ist es besonders wichtig seine Pflichten ( Herausgabe von Unterlagen ) aber auch seine Rechte zu kennen. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 20.03.08 ) Ferienwohnungsvermietung

Die Vermietung der eigenen Ferienwohnung ist ein "Dauerbrenner" im Steuerrecht. Ist das eine gewerbliche Betätigung oder nur "Hobby". Informieren sie sich, bevor das Finanzamt nachfrägt.

( 05.02.08 ) Abgeltungssteuer

Ab 2009 werden Kapitalerträge von Privatpersonen nicht mehr dem progressiven Einkommensteuertarif, sondern einem fixen Steuersatz von 25 % unterliegen. Der Begriff der Kapitalerträge wird erheblich erweitert, indem die Veräußerung oder Einlösung von Kapitalanlagen zukünftig unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig ist. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 05.02.08 ) Pendlerpauschale zum Bundesverfassungsgericht

Der Bundesfinanzhof in München (BFH) hat am 10.01.08 beschlossen, die Frage der Verfassungsmäßigkeit der gekürzten Pendlerpauschale dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorzulegen. Für den Steuerzahler bleibt die Ungewißheit also weiter bestehen, ob die Fahrten Wohnung-Arbeit ab dem 1.-ten Kilometer absetzbar sind ( ab 2007 ).

( 05.02.08 ) Mandanten-Info 01/08

Die Mandanten-Info 2/08 wurden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 11.01.08 ) Übungsleiterpauschale angehoben

Aufwendungsentschädigungen für die Tätigkeit als Übungsleiter z.B. in Sportvereinen sind rückwirkend ab 1.1.2007 bis € 2.100,00 steuerfrei ( bisher € 1.848,00 ).

( 11.01.08 ) Abgabefristen f. Steuererklärungen 2006

Die Steuererklärungen für 2006 waren ( soweit sie von Angehörigen der steuerberatenden Berufe bearbeitet werden ) bis 31.12.2006 abzugeben. Mit individuell begründetem Antrag kann evtl. noch eine Fristverlängerung erreicht werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 21.12.07 ) Kontoauszug als Rechnung

Ein Kontoauszug ist in der Regel keine Rechnung i. S. des Umsatzsteuer- gesetzes, auch wenn darin alle notwendigen Angaben enthalten sind ( z.B. USt-Satz u. Betrag ), denn es fehlt am "Abrechnungscharackter" ( BMF-Schreiben v. 14.11.07 ). Für den Vorsteuerabzug reicht also der Konto- auszug alleine nicht aus, wenn die Rechnung nicht mehr gefunden wird. Für  weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 17.12.2007 ) "Weihnachtsfrieden" für bayerische Steuerzahler

Den „Weihnachtsfrieden“ für die Steuerzahler gibt es in Bayern auch in diesem Jahr wieder : Vom 20. Dezember 2007 bis einschließlich Neujahr werden die Finanzämter in Bayern alle Maßnahmen unterlassen, die in der Weihnachtszeit als „nicht angebracht“ empfunden werden könnten. So sollen in dieser Zeit vor allem keine Außenprüfungen durchgeführt und keine Vollstreckungsmaßnahmen getroffen werden.

( 22.11.07 ) Zugangsnachweis durch Einwurfeinschreiben

Z.B. Kündigungen o. Mieterhöhungen sind nur wirksam, wenn sie dem Empfänger zugengangen sind. Die Beweislast liegt beim Absender. Ob ein Einwurfeinschreiben den Zugang beweist, ist bisher noch nicht höchstrich-terlich entschieden. Wichtige Sendungen sollten daher per Einschreiben mit Rückschein oder - wenn absehbar ist, daß der Empfänger die Annahme verweigert - per Boten oder durch Gerichtsvollzieher zugestellt werden.

( 19.11.07 ) Geringwertige Wirtschaftsgüter ( GWG) ab 2008

Im Zuge der Unternehmenssteuerreform (vgl. Tipp v. 15.6.07) wird die steuerliche Behandlung der GWG gravierend geändert : Bisher konnten GWG bis 410,- € sofort abgeschrieben werden. Ab 2008 sind nur noch die GWG bis 150,- € sofort voll abzuschreiben (zwingend), für die GWG von 150,- bis 1.000,- € wird ein Sammelposten gebildet, der p.a. mit 20% abgeschrieben wird. Für die Handelsbilanz gelten diese neuen Regelungen nicht.  Für  weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 15.11.07 ) Aufbewahrungsfristen

Was kann weg - und was ist wie lange aufzubewahren ? 10 / 6 oder nur 2 Jahre ? - wie lange sind Kontoauszüge, Rechnungen und Jahresabschlüsse  von Unternehmen bzw. Privatpersonen aufzubewahren ? Rufen sie uns an, gerne geben wir ihnen dazu detailliertere Auskunft.

( 07.11.07 ) Reform der Erbschaftsteuer

Der Entwurf für die schon seit langem geplante Reform der Erbschaft- steuer liegt nun vor. Vorgesehen sind u.a. höhere Freigeträge, bei Ehe-gatten, bisher 307.000, neu 500.000, bei Kindern bisher 205.000, neu 400.000 ferner eine stärkere Entlastung von Betriebsvermögen und die höhere Bewertung von Immobilien. Mit einer geschickten Gestaltung und evtl. Übertragung zu Lebzeiten, lassen sich Steuern sparen ! Für weiter-gehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 24.10.07 ) Künstlersozialabgabe

Bestimmte Unternehmen, welche die Arbeit von selbständigen Künstlern und Publizisten verwerten, unterliegen der Künstlersozialabgabe - und wissen nichts von ihrer Abgabepflicht ! ( z. B. Presse- u. Verlagswesen, Medien- u. Werbeunternehmen, Galerien, Kunsthandel ... ) Informieren Sie sich bevor der Prüfer kommt ! Für weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 19.10.07 ) Lohnsteuerkarten 2008

In diesen Tagen erhalten sie die neuen LSt-Karten für 2008. Überprüfen Sie die Angaben. Bei z.B. Mietverlusten oder hohen Fahrtkosten kann evtl. ein Steuerfreibetrag eingetragen werden und bei Eheleuten kann die Wahl der Steuerklassen (III/V oder IV/IV) Vorteile bringen. Für weitergehende Infor-mationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. 

( 19.10.07 ) Gestaltungsmißbrauch bei Vermietungen

Jedem Steuerzahler steht es frei, seine Rechtsverhältnisse steueroptimal zu gestalten. Werden jedoch Gestaltungen gewählt, bei welchen eigene wirtschaftliche o. private Interessen im Vordergrund stehen, kann dies rechtsmißbräuchlich sein, § 42 AO. Mietverhältnisse zwischen Angehörigen o. nahestehenden Personen sollten hier vorab genauestens überprüft worden sein um Ärger mit dem Finanzamt zu vermeiden. (Stbg 10-07-462)  

( 12.10.07 ) Vorauszahlungen prüfen

Gewerbetreibende, Selbständige und Vermieter entrichten Steuervoraus-zahlungen. Sind die Erträge rückläufig, so werden zu hohe Vorauszahlungen entrichtet. Vielen ist nicht bewußt, daß sie jederzeit durch Vorlage entsprechender Unterlagen, die Herabsetzung der Vorauszahlungen beantragen können.

( 28.09.07 ) Unaufgeforderte Telefonanrufe zu Werbezwecken

Werbeanrufe bei Unternehmen können wettbewerbswidrig sein, wenn sie zu belästigenden oder sonst unerwünschten Störungen der beruflichen Tätigkeit des Angerufenen führen (BGH, Urteil vom 20.09.07 - I ZR 88/05).

( 28.09.07 ) Mandanten-Info 05/07

Die Mandanten-Info 5/07 werden verschickt. Darin finden sie die neuesten Informationen zu aktuellen Gesetzen und Urteilen. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 14.09.07 ) Freibetrag auf LSt-Karte für Pendlerpauschale möglich

Vorläufig werden jetzt wieder Freibeträge für Fahrten zum Arbeitsplatz von 1 bis 20 km auf den LSt-Karten eingetragen obwohl der Gesetzgeber ab 2007 den Abzug der Fahrtkosten bis 20 km gestrichen hatte. Doch dies ist nur eine vorläufige Regelung, bis die Entscheidung des Bundesver-fassungsgerichtes vorliegt. ( Pressemitteilung Bundesfinanzministerium, Tagespresse )    

( 12.09.07 ) Einführung einer Steuer-ID

Bereits mit dem Steueränderungsgesetz 2003 wurden die §§ 139a bis 139d AO zur Vergabe eines Identifikationsmerkmals für jeden Steuerpflichtigen eingeführt. Vorgesehen sind zwei ID : Für natürliche Personen nach § 139b AO (IdNr.) sowie für wirtschaftlich tätige natürliche Personen, juristische Personen und Personenvereinigungen die steuerliche Wirtschafts-Identifkationsnummer nach § 139c AO (W-IdNr.). Die Umsetzung läuft bereits.

( 10.09.07 ) Paare ohne Trauschein im Erbfall

Immer wieder zeigt sich in der Praxis, daß Probleme und Streitigkeiten im Nachlaßfall auftreten. Wer sich rechtzeitig Gedanken zur Absicherung des Partners, anderer Angehöriger, evtl. Nutzung einer Immobilie und deren steuerlichen Folgen etc. macht, kann durch entsprechende Regelungen ( z.B. Testament ) viel Geld und Ärger sparen. 

( 10.09.07 ) Investitionsabzugsbetrag ersetzt Ansparabschreibung

Der Jahreswechsel rückt näher - Unternehmer werden daher wieder überlegen, wie sie geplante betriebliche Investitionen schon jetzt steuerlich geltend machen können. Ab 2008 gelten dafür die geänderten Regelungen für den "Investitionsabzugsbetrag", mit einigen wichtigen Änderungen gegenüber der bisherigen Regelung.   

( 10.09.07 ) Pendlerpauschale und kein Ende ...

Mit Beschluß v. 23.08.07 hat auch der Bundefinanzhof (BFH) ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Streichung der Pendlerpauschale bis 20 km ab 2007 geäußert. Das Bundesverfassungsgericht wird entscheiden, vgl. auch Tipp vom 16.03.07. 

( 26.07.07 ) Mandanten-Info   4/07 - Unternehmenssteuerreform u.a.

Unsere neuen Mandanteninformationen werden in diesen Tagen verschickt. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 19.07.07 ) Grundsteuererlaß bei Mietausfall

Eine wenig bekannte Vorschrift steht in § 33 Grundsteuergesetz : Wer bei einer vermieteten Immobilie einen unverschuldeten Mietausfall erlitten hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen einen teilweisen Erlaß der Grund-steuer beantragen. Für weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 16.07.07 ) Bargeldkontrolle an deutschen Grenzen

Seit dem 15.06.07 müssen Bargeld und andere Zahlungsmittel ab 10.000,- € bei Ein- oder Ausreise über die deutsche EU-Außengrenze, unaufge-fordert angemeldet werden, § 12 a ZollVG. Für weitergehende Infor-mationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

( 05.07.07 ) Bewirtungsaufwendungen bei persönlichen Ereignissen

Zwei neue BFH-Urteile besagen, daß trotz eines herausgehobenen, persön-lichen Ereignisses (Geburtstag/Dienstjubiläum), Bewirtungsaufwendungen steuerlich abzugsfähig sein können. Es komme auf die Gesamtwürdigung aller Umstände (wer ist Gastgeber, wer bestimmt die Gästeliste, wer sind die Gäste, Ort u. Charackter der Feierlichkeit) an. Für weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin. ( NWB 27/07, S. 2287 )  

( 29.06.07 ) Neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.07.07

Mit Wirkung ab dem 01.07.07 gilt eine Neufassung der Düsseldorfer Tabelle für den Kindesunterhalt. Die Richtsätze wurde geringfügig abgesenkt ! Für weitergehende Informationen zu diesem Thema rufen Sie uns bitte an oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 15.06.07 ) Unternehmenssteuerreform 2008

am 25.5.2007 stimmte der Bundestag dem Gesetz zur Unternehmensteuer-reform 2008 zu. Folgendes ist geplant :

• Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): € 150,- statt € 410,-
• Sonderabschreibungen: Auch für gebrauchte Wirtschaftsgüter
• Gewerbesteuer: Senkung der Gewerbesteuermesszahl auf 3,5% sowie Anrechnung des 3,8fachen Gewerbesteuermessbetrages auf die ESt- aber Wegfall des Betriebsausgabenabzugs für die Gewerbesteuer.
• Körperschaftsteuer: Senkung von 25% auf 15%
• Degressive AfA: Wegfall der degressiven AfA
• Zinsschranke: Begrenzung des Betriebsausgabenabzug von Zinsaufwand

( 14.06.07 ) Arbeitszimmer ab 2007

Ab 2007 sind Aufwendungen für ein Arbeitszimmer nur noch dann steuer-lich zu berücksichtigen, wenn das AZ den "Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet". Details dazu wurden nun durch ein BMF-Schreiben v. 03.04.07 geregelt.

( 13.06.07 ) Mandanten-Info   3/07

Unsere neuen Mandanteninformationen wurden verschickt. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu.

( 08.05.07 ) Energieausweis für Wohngebäude

Achtung Immobilienbesitzer : Nach dem Energieeinsparungsgesetz ist die Einführung eines Energieausweises für Wohngebäude geplant. Darin wird der Energieverbrauch eines Gebäudes festgestellt. Für künftige Kauf- oder Mietverträge kann dies bedeutsam sein. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.   

( 02.04.07 ) "Wahltarife" bei den Krankenkassen

Zum 1.4.07 können Sie unter verschiedenen Tarifen bei ihrer Krankenkasse wählen und evtl. Beiträge sparen. Noch haben aber nicht alle Kassen entsprechende Tarife bereitgestellt. Erkundigen sie sich bei Bedarf, bei ihrer Krankenkasse.  

( 02.04.07 ) Mandanten-Info 2/07

Die Mandanten-Informationen 2/07 wurden verschickt. Sie finden darin  Informationen zur geplanten Unternehmenssteuerreform, aktuelles zur Pendlerpauschale und vieles mehr. Falls sie diese Info nicht bekommen haben, rufen sie einfach an, wir schicken sie ihnen gerne zu. Nachtrag 10.04.07 : Der Hinweis auf den ESt-Spitzensteuersatz auf Seite 1 unter "1. Kapitalgesellschaften" ist an dieser Stelle falsch, denn es geht um die steuerliche Gesamtbelastung von Kap.gesellschaften.   

( 16.03.07 ) Pendlerpauschale / Rentenbesteuerung

Das Finanzgericht Niedersachsen hält die die Neuregelung der Entfernungs-pauschale ( nur noch ab dem 21. Kilometer ) für verfassungswidrig und ruft des Bundesverfassungsgericht an ( NWB 11/07, S. 859 ). Zwei andere Finanzgerichte halten die ( Erhöhung der ) Rentenbesteuerung ab 2005 für verfassungswidrig ( NWB 10/07, S. 771 ).

( 16.03.07 ) Abgeltungssteuer auf Zinserträge ab 2009

Zinsen, Dividenden und Spekulationsgewinne aus Wertpapierverkäufen, sollen ab 2009 einer Abgeltungssteuer von 25% unterliegen, Ermäßigung für Personen mit geringerem Steuersatz sind vorgesehen. ( Tagespresse )

( 16.03.07 ) Unternehmenssteuerreform 2008

Der Reformvorschlag für die Unternehmenssteuern liegt vor : Firmenge-winne sollen generell geringer besteuert werden ab 2008. Wegen der vielen Änderungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens rentiert es nicht, hier schon über die Details zu berichten ( Tagespresse ).

( 31.01.07 ) Erbschaftsteuerrecht verfassungswidrig

Bereits mit Bechluß vom 07.11.06, entschied das Bundesverfassungs-gericht, daß das Erbschaftssteuerrecht in seiner bisherigen Form verfassungswidrig ist, da Bargeld, Grundbesitz, Betriebsvermögen u.a. unterschiedlich und damit gleichheitswidrig besteuert werden. Das bisherige Recht ist jedoch bis 31.12.2008 anwendbar. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 30.01.07 ) Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung / Testament

Viele Probleme bei Betreuung und Erbfall können - wenn man sich zeitig mit dem Thema befaßt - selbst geregelt werden. Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 18.01.07 ) Steuererklärungen 2005 - letzte Fristen ! 

Die Steuererklärungen für 2005 waren ( soweit sie von Angehörigen der steuerberatenden Berufe bearbeitet werden ) bis 31.12.2006 abzugeben. Mit individuell begründeten Anträgen können evtl. noch verlängerte Fristen erreicht werden, doch die Zeit drängt ! Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.  

( 12.01.07 ) Steuerermäßigung für Arbeiten am eigenen Haus/Wohnung

Ab 2006 kann für alle Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungs-arbeiten ( auch Heizungswartung und Kaminkehrer ) unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerermäßigung bis zu € 600 jährlich geltend gemacht werden. Auch Wohnungseigentümer können die von der Hausverwaltung in Auftrag gegebenen Arbeiten anteilig geltend machen, wenn die Kosten in der Jahresabrechnung gesondert aufgeführt sind (BMF 03.11.06 u. Mandanteninfo 6/06). Wenn sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, sprechen sie uns bitte an und vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.